Folge 1 | Warum Influencer Marketing? - Chancen und Grenzen

Shownotes

Wie überzeugst du Entscheidungsträger*innen davon, dass Influencer Marketing wirklich funktioniert - und das nicht nur in der Marketing-Abteilung, sondern auch im C-Level und in der Finanzabteilung? Anika, Mitgründerin und COO von CYK Collective, kennt diese Gespräche in- und auswendig. Sie ist seit Jahren in der Branche, Influencer Management ist ihre DNA, sie hat etliche Kampagnen geplant und immer wieder Aufklärungsarbeit geleistet. In dieser Folge teilt sie ehrlich, was funktioniert und was nicht.

Themen in der Folge:

→ Anikas Weg: Vom Zufall in die Branche, vom Management zur COO → Warum Skepsis gegenüber Influencer Marketing heute noch immer groß ist – und was dahinter steckt → Das Paradox: Klassische Werbung darf Millionen kosten, Influencer Marketing muss sofort Umsatz bringen → Was Influencer Marketing wirklich kann - und was es nicht kann (und auch nicht soll) → Warum Vertrauen die wichtigste Währung ist → Influencer Marketing als Teil der Gesamtkommunikation

Über Anika

Anika ist Mitgründerin und COO von CYK Collective, einer Wiener Full Service Social Media und Influencer Marketing Agentur. Sie ist vor sieben Jahren eher zufällig in die Branche geraten, war lange das Management von Karin Teigl (Constantly K) zuständig und wurde schließlich von der Mitarbeiterin zur Geschäftspartnerin. Heute ist sie für die operativen Prozesse im Unternehmen zuständig.

📍🎙️ Aufgenommen wurde das Gespräch im wundervollen "Die Josefine Hotel" in Wien.

Weitere Links:

→ CYK Collective – cykcollective.com → Buzz & Beyond Summit – 23. April, Sophiensäle Wien

📖 Glossar - Folge 1:

Alle Begriffe aus dieser Folge – kurz und verständlich erklärt.

KPI (Key Performance Indicator): Kennzahl zur Messung von Erfolg. Beispiele: Reichweite, Klickrate, Conversions, Follower-Wachstum.

Awareness: Bekanntheit einer Marke oder eines Produkts. Awareness-Kampagnen wollen möglichst viele Menschen erreichen und einen ersten Eindruck hinterlassen - ohne direkten Kaufdruck.

Hard Selling: Direktes, aggressives Verkaufen mit dem Ziel, sofort einen Kauf auszulösen.

Conversion: Wenn User*innen eine gewünschte Aktion ausführen - zum Beispiel etwas kauft, sich anmeldet oder auf einen Link klickt.

TKP (Tausender-Kontaktpreis): Gibt an, wie viel man zahlt, um 1.000 Personen zu erreichen. Wird häufig zur Preiskalkulation im Influencer Marketing verwendet. Formel: Preis ÷ Reichweite × 1.000.

Engagement Rate: Misst, wie aktiv eine Community mit Inhalten interagiert. Berechnung: (Likes + Kommentare + Saves) ÷ Reichweite × 100.

Marketing Funnel: Das Modell, das die Reise vom ersten Kontakt mit einer Marke bis zum Kauf beschreibt. Die wichtigsten Phasen: Awareness (kennenlernen) → Consideration (überlegen) → Conversion (kaufen).

Seeding: Produkte werden an InfluencerInnen geschickt - ohne bezahlte Kooperation - in der Hoffnung, dass sie organisch darüber berichten.

Brandfit: Wie gut ein Influencer oder eine Influencerin zur Marke passt - in Sachen Werte, Ästhetik, Zielgruppe und Themen. Schlechter Brandfit ist einer der häufigsten Gründe für schwache Kampagnenergebnisse.

Brand Ambassador: Langfristige Markenbotschafter*in - jemand, der eine Marke nicht nur einmalig bewirbt, sondern dauerhaft mit ihr assoziiert wird.

Out of Home (OOH): Werbung im öffentlichen Raum - z.B. Plakate, Screens in der U-Bahn, Werbetafeln.

Doomscrolling: Das endlose, oft unbewusste Scrollen durch Social Media. Der Begriff beschreibt das Gefühl, nicht aufhören zu können, obwohl man eigentlich möchte.

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