Folge 13 | Wer bist du als Marke? - mit Kathi Stiedl
Shownotes
Kathi Stiedl ist Gründerin von AUS DER NORM, einer Wiener Agentur für Branding und Social Media - und hat übrigens auch das Logo von maven ge-rebranded. In dieser Folge räumen wir auf mit dem Mythos, dass Branding gleich Logo und Farben bedeutet. Kathi erklärt, warum eine Positionierung immer existiert – egal ob man sich damit beschäftigt oder nicht. Warum Leichtigkeit das beste Indiz ist, ob man in die richtige Richtung geht. Und warum der schlechteste Zeitpunkt für Veränderung die Krise ist. Eine Folge für alle, die spüren, dass irgendwas nicht mehr stimmt – und endlich wissen wollen, was sie dagegen tun können.
Themen dieser Folge
→ Was Branding wirklich ist – und warum es keine Designfrage, sondern eine Identitätsfrage ist → Der Unterschied zwischen Corporate Design und Markenstrategie → Haben Creator*innen überhaupt eine Brand? → Ab wann ist man nicht mehr nur Person, sondern Marke? → Was fehlendes Branding wirklich kostet → Die ersten Schritte zur eigenen Positionierung → Wann ist Rebranding sinnvoll – und wann ist es zu spät? → Wie man die Community bei Veränderungen mitnimmt → Werte nach innen leben: Warum Kultur das gelebte Branding ist → Wann macht es Sinn, externe Unterstützung zu holen?
📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet
AUS DER NORM: https://www.ausdernorm.at/
Instagram: https://www.instagram.com/ausdernorm/
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Kathi auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kathistiedl/
Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com
📖 Glossar - Folge 13
Branding – Alles, was eine Marke ausmacht – nicht nur Farben und Logo, sondern alle Touchpoints, Emotionen und Wahrnehmungen, die mit ihr verbunden werden. Laut Kathi keine Designfrage, sondern eine Identitätsfrage.
Corporate Design – Die visuelle Übersetzung einer Markenstrategie – Farben, Logo, Schriften, Website, Social-Media-Auftritt. Funktioniert laut Kathi nur dann zu 100%, wenn davor die Werte und die Persönlichkeit der Marke geklärt wurden.
Founder Brand – Marke, die eng mit der Persönlichkeit und dem öffentlichen Auftreten ihrer Gründerin verbunden ist. Bietet Vorteile durch Vertrauen und Reichweite, birgt aber auch Risiken, wenn sich die Person verändert oder zurückzieht.
Markenstrategie – Das Fundament einer Marke: Werte, Positionierung, Zielgruppe, Persönlichkeit. Kommt vor dem Corporate Design – nicht danach.
Parasoziale Beziehung – Einseitige Beziehung, die Nutzer*innen zu Creatorinnen aufbauen, obwohl sie sich nicht persönlich kennen. Entsteht durch regelmäßigen Kontakt, Authentizität und Vertrauen.
Personal Brand – Die Marke einer einzelnen Person – ob Creatorin, Unternehmerin oder Gründerin. Existiert laut Kathi immer, egal ob man sich strategisch damit beschäftigt oder nicht.
Positionierung – Die bewusste Entscheidung, wofür man steht, wen man ansprechen will und wie man wahrgenommen werden möchte. Existiert immer – die Frage ist nur, ob man sie aktiv gestaltet.
Rebranding – Veränderung einer bestehenden Marke, bei der eine gewisse Substanz erhalten bleibt. Kann auf visueller Ebene (Farben, Logo) oder auf strategischer Ebene (Werte, Positionierung) stattfinden.
Touchpoint – Jeder Kontaktpunkt zwischen einer Marke und ihrer Zielgruppe – Website, Social Media, Gespräche, E-Mails, Verhalten. Jeder Touchpoint ist eine Möglichkeit, Branding zu gestalten.
Trend-Hopping – Das schnelle Nachahmen von Trends ohne inhaltliche Verbindung zur eigenen Positionierung. Funktioniert laut Kathi kurzfristig, hat aber keine Halbwertszeit.
USP (Unique Selling Proposition) – Das einzigartige Merkmal, das eine Marke von anderen unterscheidet.
Wiedererkennungswert – Die Fähigkeit einer Marke, sofort identifiziert zu werden – durch visuelle Elemente, Tonalität, Catchphrases oder Stil. Ziel jedes strategischen Brandings.
Transkript anzeigen
00:00:02: Willkommen beim Maven Talks, dem Podcast rund um Influencer Marketing.
00:00:06: Ich bin Alina Heiner und spreche mit Menschen die die Creator Economy prägen – strategisch kreativ aber manchmal auch kritisch!
00:00:12: Hier geht's um das was hinter Kampagnen, Kooperationen und KPIs steckt… und um alles was die Branche wirklich bewegt.
00:00:17: Es kann sein dass in der Folge ein paar Begriffe vorkommen, die dir nix sagen Aber wir haben für jede Folge in den Show notes alle Begriefe noch einmal erklärt Und dort findest du auch alle weiteren Infos zu den Personen und Themen die wir besprechen.
00:00:29: Ich freue mich heute wieder einen neuen Gast für mir zu haben, Nikati Stiedel.
00:00:32: Ich stelle dich mal ganz kurz vor, Kati!
00:00:34: Für alle die dich noch nicht kennen du bist Gründerin von Aston-Norm einer Wiener Agitur für Branding und Social Media Und euer Motto oder das Motto des Unternehmens ist Echthezid Kreise und ich glaube wenn man dich ein bisschen kennt weiß man dass es gut zu dir passt und zu euch passt.
00:00:48: Du hast über zwölf Jahre Erfahrung arbeitest viel mit Herzklart in einem echten Gespül für Menschen und Marken und du hast auch mein Logo ge rebrandet
00:00:55: Yes
00:00:57: Und ich freue mich sehr, dass du heute da bist und wir über Positionierung sprechen.
00:01:00: Ja cool!
00:01:00: Danke für die Einladung.
00:01:01: Ich habe mich sehr gefreut, dass ich dabei sein darf.
00:01:04: also ich freu mich noch immer.
00:01:06: Ich freu' mich auch und ich hab dir vorher einen kleinen Leitfaden geschickt und du hast gerade gesagt, du hast ihn wie bei der Schularbeit ausgearbeitet.
00:01:12: Wir sitzen beide mit Zetteln da.
00:01:14: aber ich habe vorher eine Frage, die auf keinen Zettel steht.
00:01:17: Social Media ist ja so ein bisschen allgegenwärtig.
00:01:19: Wir sind alle viel zu viel online.
00:01:20: Du warst grad deine Woche offline.
00:01:23: Gibt es aber gerade einen Trend, egal ob auf Instagram oder TikTok wo du sagst den liebst du grad total den Schaustück ein und du fährst dich jedes mal wenn der da unterkommt.
00:01:31: Ja, tatsächlich habe ich mir erst heute früh wieder gedacht.
00:01:33: Und zwar werden ja jetzt gerade diese ganzen Postings gemacht mit diesen By the Way an diesem Tag ging es mir nicht so gut und so weiter und sofort.
00:01:41: und ich muss sagen das genieße ich grad sehr weil's irgendwie ein bisschen mehr Echtheit und Menschlichkeit wieder in Social Media reinbringt und ich das einfach schön finde, weil das macht was mit einem.
00:01:50: Das sieht man und man kann sich irgendwie gleich verbinden und denkt siehst du?
00:01:53: Nicht nur mir gehts manchmal richtig schlecht oder?
00:01:56: Also das ist einfach schön und auch dass da so viele große Creatorinnen gerade machen Das finde ich richtig cool.
00:02:01: Aber ich schaue euch mal richtig gern an!
00:02:04: Für alle, die den Trend nicht kennen, die Leute posten Fotos, Carousel-Fotos quasi schöne Momente aus dem Leben und schreiben dann dazu... by the way also übrigens an dem Tag habe ich weiß es nicht, Regelschmerzen aus der Hölle gehabt.
00:02:14: Ich hab auch schon was mit Fehlgeburt gesehen, ich habe auch schon etwas mit Trennung gesehen Also ist schon so Hammer.
00:02:20: irgendwie aber quasi mit dem glaubt nicht alles was du auf Social Media siehst weil das jetzt nicht immer alles eitel gewonnen ist.
00:02:25: das glaube ich so ein bisschen die Bottom Line
00:02:27: Genau, voll.
00:02:28: Und das finde ich sehr ansprechend!
00:02:30: Das ist gerade irgendwie ein schöner Trend also natürlich nicht inhaltlich immer schön.
00:02:33: Also es sind schon wie du sagst sehr oft sehr ernste Themen aber es schafft Verbindungen und das mag ich einfach gern.
00:02:38: Ich mag den auch gerne ja?
00:02:39: Das ist ein cooler Trend.
00:02:40: Okay Katja wir gehen rein.
00:02:42: Yes, wir generell nicht freuen
00:02:43: mich.
00:02:43: Endes Thema!
00:02:46: Ich habe jetzt vorhin schon gesagt ist das eine Branding-Agentur?
00:02:47: was heißt ein Branding überhaupt?
00:02:49: Ja genau so.
00:02:50: Branding ist in Wahrheit alles was eine Marke ausmacht.
00:02:54: viele Menschen verbinden ja mit Branding quasi Farben Logo und quasi so dass das Visuelle was man wahrnimmt.
00:03:00: für mich persönlich oder auch so wie wir es in der Agentur leben ist Branding einfach Also alle Touchpoints, alles was man mit einer Marke verbindet.
00:03:08: Was man spürt und was man sieht.
00:03:09: Welche Gedanken man sich dazu macht sozusagen dieses gesamte Konstrukt.
00:03:14: also im Grunde ich sage immer gerne es ist keine reine Design Frage sondern es ist eine Identitätsfrage.
00:03:20: Es geht viel darum wie man als Marke oder auch als Mensch sein möchte wie man sich darstellen möchte und auch nur von außen wahrgenommen wird.
00:03:28: das ist irgendwie branding.
00:03:30: Das heißt eigentlich sind Logofarben, Brandkit diese ganzen Geschichten.
00:03:33: Eigentlich so dass vielleicht nicht das typische auf dem ihr aber eigentlich entsteht das aus deiner Positionierung aus seinem branding heraus oder verstehe ich das richtig
00:03:40: Genau, genau.
00:03:41: Also bestenfalls beschäftigt man sich bevor man sich mit Farben und dem beschäftigt wie man nach außen hin quasi aussieht so diese Oberfläche beschäftigt Man sich quasi mit dem was darunter liegt.
00:03:51: das heißt man schaut sich an wofür möchte man stehen?
00:03:54: ich spreche da immer von den markenwerten.
00:03:56: also was ist wichtig?
00:03:57: wer ist man eigentlich?
00:03:58: es ist eben so eine identitätsfrage.
00:04:00: dann beschäftigen wir sich auch damit wie man diese Dinge sozusagen ins handeln übersetzt.
00:04:05: das heisst wie treffe ich meine entscheidungen?
00:04:08: wie bin ich überhaupt?
00:04:09: Wenn man das alles weiß, dann ist diese Übersetzung in der Visuelle ja auch viel leichter.
00:04:14: Weil ich sagen kann so bin ich und so quasi möchte ich nach außen hin wahrgenommen werden.
00:04:19: Ich glaube das beantwortet eh schon ein bisschen die nächste Frage aber ich stelle sie trotzdem Was ist für dich denn der Unterschied zwischen Corporate Design und quasi der Markenstrategie?
00:04:26: Genau, also die Markenstrategie ist einfach sozusagen das Fundament.
00:04:29: Das heißt dass es das was auch wenn man einen Eisberg denkt so zu sagen das ist nicht die Spitze die man sieht sondern das ist alles darunter.
00:04:37: und das Corporate Design ist dann einfach die visuelle Übersetzung und ebenso der Klassiker den man mit Branding verbindet.
00:04:42: Also alles an Farben wie die Website aussieht wie die Instagram Postings aussehen das ist das.
00:04:47: Corporat Design ist auch wichtig Aber es passt halt nur dann zu hundert Prozent zur Marke, wenn man sich davor mit den Werten und der eigenen Persönlichkeit auch beschäftigt hat.
00:04:56: Wenn wir jetzt an Markendenken oder ein Unternehmen denken, glaube ich fallen uns wahrscheinlich allen voll schnellen Marken ein wo wir die Farben kennen das Logo kennen.
00:05:03: Das zeige ich beispielsweise gerade wenn wir so Nike denken.
00:05:05: das funktioniert ja auch das Hackerl ohne dass überhaupt Nike dabei steht!
00:05:08: Wenn wir aber an die Crater Economy denken brauche ich das überhaupt?
00:05:13: wenig Creatorinnen, die ein Logo haben.
00:05:15: Vielleicht in der Zeit wo Blocks noch irgendwo so The Big Thing waren da gab es schon ganz oft Logos.
00:05:19: aber jetzt auf Instagram auf TikTok hab ich das Gefühl ist ein Logos total in den Hintergrund gerückt.
00:05:23: brauche ich dann aber oder habe ich dann trotzdem eine Brand- oder eine Positionierung?
00:05:27: Auf jeden Fall!
00:05:28: Also ich glaube man hat eine Positionierung ob man möchte oder nicht weil wir Menschen einfach schon ganz unbewusst eigentlich Dinge wahrnehmen.
00:05:36: und das heißt wenn wir zum Beispiel einen Menschen kennenlernen oder mit einer Creatorin in Kontakt treten Dann haben wir ja sofort ein Bild.
00:05:42: Das macht irgendwas mit uns.
00:05:43: Wenn jemand irgendetwas war, also wir ordnen den Menschen irgendwie als sympathisch nicht sympathisch spricht mich an und so weiter und so fort.
00:05:50: das ist eigentlich auch schon alles Branding.
00:05:52: Das heißt man hat eigentlich schon unbewusst irgendwo eine Brand auch als Creatorin.
00:05:57: die Frage ist einfach nur ob ich mich damit strategisch beschäftige?
00:06:00: Und ob ich diese Wahrnehmung quasi strategisch formen möchte oder habe ich sie einfach als gegeben annimmt?
00:06:06: Und im Wahrheit ist Branding auch alles, was ich sage und tue.
00:06:10: Und auf Social Media muss das jetzt eben nicht unbedingt ein Logo sein.
00:06:13: Aber man denkt zum Beispiel nur an die Crystal Clear, die jedes Mal sagt hey party people!
00:06:17: Wenn sie ein real beginnt oder sowas... Auch das ist schon branding weil es schafft einfach eine Verbindung und einen Wiedererkennungswert.
00:06:23: Oder auch z.B.
00:06:24: bei der Astrid von Wienerkind verwendet immer die gleichen Captions in gleiches Stil.
00:06:28: Und auch das ist branding, visuelles Branding.
00:06:31: Weil ich einfach sozusagen mit der Person oder dem Content da schon verbinde Und das ist ja auch das Superspannende, dass man ja im Social Media Bereich geht sehr viel um parasoziale Beziehungen und auch die wären durch Vertrauen, durch Verbindung gestärkt.
00:06:45: Und eben so ein Branding, so ein Frame kann das halt auch positiv beeinflussen.
00:06:49: Das heißt eigentlich ist mein Ziel quasi auch einen Wiedererkennungswert zu schaffen, dass wenn die Leute Doom scrollen und mit der Aufmerksamkeit spanne eines Goldfisches irgendwie doch Instagram- und TikTok Swiping trotzdem sofort wissen, ah jetzt bin ich bei Personics Y weil eben zum Beispiel visuell irgendwas aufgegriffen wird, was ich einfach schon kenne.
00:07:06: Ja total und ich glaube es geht auch viel darum Emotionen auszulösen.
00:07:09: also so wie du gerade sagst wir sind halt einfach so überreist das gibt soviel Content.
00:07:13: und wann bleibe ich denn?
00:07:14: Ich bleibe dann, wenn dieser Content irgendwas mit mir macht.
00:07:17: Wenn er eine Emotion hervorruft... ...wenn ich ihn lustig find und traurig find, wenn ich mich damit verbinden kann,... ...wann ich ihn wiedererkennen.
00:07:23: und auch das alles ist branding.
00:07:24: Weil das kann man ja ganz traditionell machen, indem man halt einfach sein in Content sehr authentisch und eben auch zu sich passend macht und da auch einfach sehr bei sich bleibt.
00:07:34: Und da rede ich auch immer von dieser Echtheit sozusagen, dass man sich eben da vielleicht auch ein bisschen weniger im Außen orientiert und schaut, was andere machen.
00:07:42: Sondern vielleicht wieder ein bisschen mehr zu sich selber kommt dann sagt okay wer bin ich?
00:07:46: Und womit fühle ich mich wohl?
00:07:47: und das spielt halt die Community und dafür entsteht diese Verbindung.
00:07:51: nach dieser Wiedererkennungseffekt
00:07:53: Find ich es oft gar nicht so eine leicht zu beantwortende Frage.
00:07:55: Wer bin ich und was macht mich aus?
00:07:57: Überhaupt
00:07:57: nichts!
00:07:58: Aber dafür gibt's ja Leute wie dich, weil ich weiß wir haben auch darüber gesprochen so ein bisschen bei meinem rebranding.
00:08:03: also da ging sie auch.
00:08:04: du hast wir haben uns vorher getroffen und du hast mir viele Fragen gestellt bevor überhaupt mal gebrainstormt habt, was zu mir passen könnte etc.
00:08:11: Ich meine du hast mich schon ein bisschen gekannt.
00:08:13: aber ich nehme an so macht sie das ja auch mit neuen Kundinnen wo man sich gar nicht kennt um einfach mal quasi den Kern der Identität zu finden.
00:08:17: dann oder?
00:08:18: Ja total.
00:08:19: also ich glaube es ist eine wahnsinnig schwere Frage und ich finde das ist auch eine Frage die nie ausgestellt ist weil Identität verändert sich genauso wie wir Menschen uns halt auch verändern, verändern sich Marken und darf sich auf das Branding verändern.
00:08:32: ich find das ganze Thema darf man auch nicht zu starr oder zu streng sehen.
00:08:35: Also da ist Veränderung auch gut.
00:08:37: Aber ich glaube, es ist einfach schon einmal wichtig sich damit zu beschäftigen wofür man steht und sich auch einfach mal zu fragen was man eigentlich will.
00:08:45: Ich finde gerade für Einzelunternehmerinnen, Gründerinnen oder Creatorinnen kann's halt auch wahnsinnig empowering sein weil oft wird die Wahrnehmung von außen bestimmt.
00:08:53: also man sagt so solltest du sagen das ist grad im Trend dass es gut das kannst machen das nicht Und ich find's halt cool das mal umzudrehen und sich wirklich mal hinzusetzen und zu sagen ja okay aber soll ich das alles ausblende?
00:09:04: Was finde ich eigentlich gut, was gefällt mir und wer bin ich?
00:09:08: Und ich sehe das immer so ein bisschen.
00:09:09: auch meine Aufgabe dann bei Kundinnen da.
00:09:11: So ein bisschen hinzuzeigen und zu sagen okay und wie ist es da und auch so ein bissel reinzufühlen und irgendwie die richtigen Fragen zu stellen weil vieles ist ja schon da aber man sieht sie vielleicht noch nicht und deswegen sehe ich das immer ein bisschen als Aufgabe und hat wahrscheinlich auch so bisschen manchmal einen therapeutischen Zugang, ich fühle mich da manchmal so.
00:09:30: Aber es ist halt einfach super wichtig und mir ist das einfach nicht zugegeben an der Arbeit weil auch nur dann kann Branding halt langfristig funktionieren wenn's wirklich passt und man authentisch leben kann.
00:09:39: Und dann muss man halt Klarheit entsteht nicht im Außen Die entsteht nur im Innern und ich glaube dass ist einfach der Punkt.
00:09:45: Das wäre jetzt fast schon ein schöner Schlusssatz.
00:09:46: aber wir haben noch ein Bittel was vor
00:09:47: uns?
00:09:49: Okay
00:09:51: Jetzt ist schon ein paar mal das Wort Marke gefallen Wenn ich eine Einzelperson bin Und quasi auch nicht als Agenturauftritt, sondern beispielsweise als Creatorin.
00:10:01: Kann ich trotzdem Marke sein?
00:10:02: Ab wann bin ich nicht mehr Personen, sondern Marke?
00:10:05: Gibt es da eine Definition?
00:10:06: Ist das Auslegungssache oder ist man beides?
00:10:11: Also ich glaube... Man ist immer irgendwo beides.
00:10:14: Ich persönlich finde, man wird dann zur Marke wenn man es eben sehr strategisch angeht.
00:10:19: ja also sobald man anfängt sich Gedanken darüber zu machen quasi wie man wirkt was man sagt welche Entscheidungen man trifft wird man schon ein bisschen mehr zur marke.
00:10:30: ich finde aber dass das eine das andere nicht ausschließt.
00:10:33: ich glaube es ist einfach diese dieses strategische Frage und dieser strategische Herangehensweise die da den Unterschied macht.
00:10:39: jetzt gehen wir mal davon aus Wir machen kein Branding zu machen, ist ja fast unmöglich.
00:10:43: Aber kein strategisches Branding zumindest.
00:10:45: oder habe ein schlechtes Branding?
00:10:47: Was kostet mich das?
00:10:48: ich meine jetzt quasi nicht den Euro betrag sondern was sind mögliche Konsequenzen von schlechten nicht vorhanden einem nicht strategisch durchdachten Branding Positionierung?
00:10:56: Ich würde es sich unbedingt als Kosten bezeichnen Sondern ich glaube sie sind viele verpasste Chancen weil einen Branding einfach Anknüpfungspunkte schafft.
00:11:05: Also man hat immer ganz viele Touchpoints mit seiner Zielgruppe, wo Verbindungen aufgebaut werden können und wo Emotionen entstehen.
00:11:12: Und wenn ich mir dieser Touchpoints bewusst bin und auch einen kleinen Teil der wie ich dort wahrgenommen werden möchte dann kann Bindung ist halt gerade, wenn man auch in Creatorinnen denkt und dann Community-Bildung.
00:11:22: Ist das eigentlich das A und O?
00:11:24: Also ich will ja eine Bindung haben!
00:11:26: Und ich glaube, wenn er sich damit eben nicht beschäftigt, kann es auch dazu führen dass vielleicht Verwirrung da ist, dass die Menschen nicht ganz verstehen wofür stehst du dich schwer einordnen können.
00:11:37: Eben dieser Wiedererkennungs Effekt irgendwie verloren geht.
00:11:40: Das heißt, dass du vielleicht einfach in der Masse untergehst und das sind eben alles irgendwie verlorene Chancen um langfristige... Beziehungen aufzubauen.
00:11:49: Wenn ich das jetzt strategisch angehen will, was sind die ersten Fragen, die ich mir stellen sollte, die ihr auch Kundinnen stellt?
00:11:54: Also ich würde immer den Status Chromal Challenges, d.h.
00:11:58: mal anschauen, was funktioniert gut und womit fühle ich mich wohl.
00:12:01: Was ist einfach das, was gerade da ist?
00:12:03: Und die nächste wichtige Frage ist eigentlich immer finde ich sich zu stellen so wo möchte ich hin oder wie möchte ich wahrgenommen werden?
00:12:10: Also wofür möchte ich stehen, wenn jemand über mich spricht?
00:12:13: Was soll er über mich sagen?
00:12:15: wie sehe ich mich selber.
00:12:16: Das ist eben auch so ein bisschen eine Positionierungsfrage.
00:12:19: also sich immer gut zu überlegen wer sind meine Wunschkundinnen mit wem möchte ich zusammenarbeiten was sind so meine Traumprojekte?
00:12:26: Aber auch ganz klar abzugrenzen, was man nicht möchte.
00:12:29: Ich finde das ist etwas, was wir viel zu selten tun.
00:12:31: also ich finde man beschäftigt sich voll oft damit was man will.
00:12:34: aber es ist halt auch sehr wichtig egal ob jetzt als große Brand oder als Creatorin sich auch ganz Klar vielleicht zu überlegen was man Nicht will weil auf diese Abgrenzung ist eine Form von branding und dann unbedingt sich halt mit den Werten zu beschäftigen.
00:12:47: Also ich sage immer Markenwerte, das sind immer so drei bis vier Adjektive wo man sich einfach mal fragt, wofür stehe ich und was ist für mich quasi indiskutabel?
00:12:56: also für mich zum Beispiel jetzt bei Auster Norm Ich habe auch Werte definiert für die Agentur Und für mich ist
00:13:01: z.B.,
00:13:01: dass eine ist auf jeden Fall die Empathie.
00:13:04: Das ist für me ganz wichtig und das leitet mich an in meinem Handeln und allem was ich tue.
00:13:09: Ich versuche immer im pratischen Ding heranzugehen der ist indiskutabel.
00:13:15: Und das heißt, auch wenn ich jetzt zum Beispiel daran denke Entscheidungen zu treffen oder mir zu überlegen mit wem ich zusammenarbeiten möchte, wer meine Kundinnen sind dann challenge challenge ich dass und wenn das nicht mehr wenn es nicht zusammenpasst und ich merke, dass dieser Wert nicht funktioniert da muss ich mich halt vielleicht gegen diese Person entscheiden.
00:13:31: und deshalb sage ich immer diese Werte dieses was es indiskutable zu definieren ist super hilfreich.
00:13:37: Das wären so die ersten Punkte und Themen.
00:13:40: Die ersten Steps, du hast jetzt vorher schon gesagt?
00:13:42: Die Antworten auf diese Fragen müssen nicht für immer gültig sein!
00:13:45: Wir müssen nicht alles was wir heute entscheiden muss im Zehnjahr in Gültig-Sein noch immer Gültigs Sein.
00:13:50: Wir haben auch gerade vorher gesagt, Du hast mein Branding auch ein bisschen überarbeitet das heißt, ihr macht doch quasi your refreshed brandings.
00:13:56: aber wie oft mache ich das jetzt?
00:13:57: also mache ich es jetzt jährlich mache ich dass wenn ich merke, oh es geht sich überhaupt nicht mehr aus.
00:14:01: wann ist der Punkt gekommen wo ich mir denke vielleicht sollte ich mir das jetzt nochmal anschauen.
00:14:06: Gibt es diesen Punkt oder ist das ein Bauchgefühl?
00:14:08: Das ist ja auch manchmal ein Schleich an der Prozess.
00:14:10: Ja, voll.
00:14:11: Also ich sage immer der schlechteste Zeitpunkt um sich zu verändern ist die Krise.
00:14:15: also da ist es eigentlich schon zu spät sondern für mich persönlich beginnts dann wenn ich merke dass irgendwas nicht mehr stimmt dieses berühmte Bauchgefühl das heißt wenn es mir vielleicht schwer fällt Entscheidungen zu treffen wenn ich weniger Spaß aber meiner Arbeit wenn ich das Gefühl habe ich muss mich vielmehr erklären ich identifiziere mich nicht mit damit Es fühlt sich einfach nicht mehr gut an.
00:14:35: also auch hier wieder viel wie sie es anfühlt eben Dann ist meistens der richtige Zeitpunkt genauer hinzusehen und sich zu überlegen, was kann oder muss ich verändern?
00:14:44: Und ich empfehle trotzdem auch einfach einmal im Jahr so ein bisschen eines strategischen Blick von außen.
00:14:50: Einfach den Status quo wie wir es schon gesagt haben zu Challenges und zu schauen okay was passt nicht.
00:14:55: aber grundsätzlich ist das berühmte Bauchgefühl Ich
00:14:58: finde es ist ja gerade in dem Bereich ja auch nicht also grade wenn Logos CI denken das kann mir gefallen das können wir nicht fallen.
00:15:03: natürlich sagen manche Logos finde ich etwas mehr aus oder manche Farben stehen mehr für irgendwas.
00:15:07: Aber am Ende des Tages ist ja auch die Person dahinter super wichtig und was sie auf ihrem Content, auf ihrem Kanal postet, welchem Content sie postet.
00:15:14: Was sie halt sonst so sagt von sich gibt, was in ihren Podcasts redet oder sonst irgendwas.
00:15:18: Ich habe das in einem anderen Kontext auch schon einmal gesagt, dass ich trotzdem finde, wenn man sich selber damit wohlfühlt, spüren diese Leute.
00:15:25: Und ich kann nicht genau sagen woher man das festmacht weil es ist ja keine Kappe, die ich jetzt messen kann.
00:15:30: Das ist nichts Messbares.
00:15:32: aber ich finde man spürt ob die Leute, die einen Content posten selber dahinter stehen, ob die das Gefühl haben, die glauben sich selber was sie sagen.
00:15:39: Die haben Spaß dran.
00:15:41: und damit meine ich jetzt nicht dass sie nicht einmal einen schlechten Tag haben können, sondern sind wir wieder bei by the way bei dem Trend.
00:15:45: aber ich finde man merkt wenn jemand weiß wofür steht wo er hin will was das große Ganze ist was die Werte sind und dann brauche ich dir auch gar nicht in jedem Contentpiss sagen sondern es ist ja quasi ein Gesamtpaket an Dingen die ich tue sage mache zeige die ihr dann dafür stehen für mein meine Positionierung und mein großes Ganzes
00:16:04: total und ich glaube das ist ja auch so dieses password, dass er immer wieder fällt.
00:16:07: Auch im Kontext Social Media okay wie können wir jetzt authentisch sein?
00:16:10: Wie können wir glaubwürdig sein?
00:16:12: also ich glaube da ist eben auch das große Geheimnis, dass man Dinge macht die man gerne macht und sie zu einem passen und wo man Spaß dran hat und die einem leicht fallen.
00:16:20: Ich finde Leichtigkeit ist immer ein gutes Indiz dafür ob man in die richtige Richtung geht weil sobald sich Dinge schwer anfühlen... Also ich meine natürlich Style Auto für Komfortion bla-bla-bla bis bald!
00:16:29: Aber sobald sich Dinge einfach schwer anfühlen oder irgendwie nicht passt, dann spürt es die Community.
00:16:35: Du spürst das selber und dann geht eben gerade dieses authentische Sein verloren.
00:16:39: Und deswegen glaube ich ist es auch da so wichtig seinen individuellen Weg zu finden.
00:16:43: weil natürlich ist es super cool wenn weil sie nicht die Frau Gretel, ja?
00:16:47: Die jeden Tag in der Kamera redet und so überhaupt keinen Filter hat.
00:16:50: Das ist für Sie authentisch!
00:16:52: Weil das liegt ihr und sie kann das und du merkst dass es sie ist und deswegen finden wir das auch so cool und sympathisch.
00:16:57: aber das liegt nicht jedem Menschen und deswegen ist es auch okay wenn Authentizität für jemanden anderen anders aussieht.
00:17:03: Es ist einfach nur eine Frage dessen eben was für mich gut und lang und natürlich funktioniert.
00:17:08: Und diese Leichtigkeit, Natürlichkeit... das ist das wo's dann einfach auch Ja, diese Verbindung wieder entsteht und wo man sagt okay das kauft man den Menschen einfach ab.
00:17:18: Und dann wird es glaubwürdig!
00:17:19: Ist das auch so einer der größten Fehler denn du siehst egal jetzt ob bei Cratern oder Unternehmen dass du das Gefühl hast ist wird dieser Authentizität drüber gestülpt?
00:17:26: Und eigentlich merkt man das fühlt sich nicht echt an.
00:17:30: oder gibt es einen anderen Fehler den du regelmäßig beobachtest was das Thema Branding oder Positionierung angeht?
00:17:37: Ja, so das ist auf jeden Fall ein Riesenzehmer was mir immer wieder ein bisschen sauer aufstößt.
00:17:41: Wenn ich das durch meine Branding fühle... Also Brille ist ein bisschen beobachter und wenn ich das sehe ... Ich denke mal dann halt immer nur man spürts!
00:17:49: Also die Konsumenten sind gar nicht debatt, wenn ich dass jetzt mal so sagen darf, sondern man spürt ja.
00:17:54: also Man spürt diese Dinge ja Und man isse erst auch in dieser Beobachterin ein Rolle bis man dann zum Beispiel Teil einer Community wird.
00:18:01: Da muss sehr viel passieren dafür.
00:18:03: Man sieht das einfach, ob da jetzt jemand gerade nur versucht irgendwie einen Trend nachzulaufen oder was macht weil es gerade vermeintlich cool ist.
00:18:09: Oder weiß halt einfach passt.
00:18:11: und ich glaube so cool brands können kurzfristig funktionieren aber meiner Meinung nach nicht unbedingt nachhaltig und langfristig Weil irgendwann auch mal die Geschichte aus erzählt Und dann ist halt wenn das weg ist Was ist noch da?
00:18:24: Es gibt keinen Fundament unten vom Eiswerk Da is nix.
00:18:27: Das spürt man halt auch bei Menschen.
00:18:28: Wenn da nichts ist, wenn da keine Substanz ist ja Dann ist die Geschichte irgendwann einmal durchgespielt und dann ist die Halbwärtszeit erreicht.
00:18:37: Das ist auf jeden Fall ein Riechenthema im Branding, das ich immer wieder beobachte.
00:18:40: Und wo ist man denke auch?
00:18:41: Da denke ich nur an die ersten Folgen in dem Podcast mit der Karin Konstantli Kehme, deiner Vicky Heiler, mit der Crystal Clear, auch mit der Astrid von Wiener Kind... Die gibt sie alle schon ein paar Jahre!
00:18:50: Und die Machen in Wahrheit sind noch immer da und nicht weil sie sich nicht entwickelt und nicht verändert haben aber weil sie trotzdem immer sie selbst waren.
00:18:55: Ich glaube dass das schon ein großer Teil des Erfolgs wie auch immer mein Erfolg definiert ist des Bestehens, dass es sie noch immer gibt und dass sie auch immer relevant sind für ihre Community.
00:19:05: Weil sie halt glaube ich einfach immer echt waren und wissen wofür sie stehen.
00:19:09: Und Edikaren hat das ja auch gesagt die geht da so total strategisch.
00:19:12: anders war in der Folge auch spannend zu hören, dass man quasi mal glaubt auf Creatorinnen machen halt so ein bisschen Werbung bissel das... So wie es halt kommt.
00:19:18: Aber da ist eigentlich total viel Strategie dahinter, wie ich mich positioniere wo ich hin will welche Brands passen zu mir ganz auch bewusst auf Marken abzulehnen wo ich sage das verwässert meine Positionierung oder meiner Zielgruppe.
00:19:29: Das ist für Quaterinnen genauso wichtig wie für Marken.
00:19:31: aber in unserem Kopf finde ich es immer so auf marken können wir das so viel schneller umlegen.
00:19:35: Zumindest im meinem Kopf trotzdem eben mit so Logo etc.
00:19:37: verbunden ist.
00:19:38: Du hast jetzt gerade gesagt zu.
00:19:39: dieses Bauchgefühl kommt dann irgendwann.
00:19:40: dann merkt man so hm ich sollt ihr mal anschauen oder ich sollte mir überhaupt.
00:19:43: vielleicht einmal im Jahr mache ich einen Status quo und schau mir das an.
00:19:46: Dann sage ich, ein paar Dinge passen nicht.
00:19:49: Dann geht es ums Rebranding.
00:19:50: Rede ich davon, dass da einfach ein neues Logo herkommt oder rede ich dann davon, das die Farben geändert wird?
00:19:55: und ist das dann mein Rebrandings?
00:19:56: Oder wie wenn ich jetzt quasi schon eine Positionierung in irgendeiner Art und Weise habe... Wie finde ich wieder zu meinem Kern zurück und was wird am Ende des Tages potenziell angepasst?
00:20:06: Ich glaube, das ist sehr individuell.
00:20:08: Von rebrandi spricht man tendenziell ja dann wenn eine gewisse Substanz noch da bleibt also wenn sich etwas an der Marke verändert aber gewisse Dinge noch gleich bleiben weil ansonsten ist es quasi eine komplett neue neue Marke.
00:20:20: Und ich finde, rebranding kann halt auf vielen Ebenen stattfinden also ich kann ja auch einfach nur entscheiden dass mir mein Außenauftritt nicht mehr gefällt und Lila ist überhaupt nicht mit meiner Farbe aber grün ist es jetzt ist auch vollkommen in Ordnung.
00:20:32: dann ist es halt quasi das wo es natürlich ein bisschen schwieriger wird oder auch ein bisschen komplexer ist.
00:20:38: natürlich wenn man sagt man will sich so richtig im Kern verändern uns seine Werte haben sich verändert was vollkommen okay ist und ich bin der Meinung dass also starke Marken verändern sich.
00:20:48: Ja, weil wenn du hinschaust und wenn du einfach reflektierst dann find ich bist du wirklich authentisch.
00:20:56: Weil niemand bleibt immer gleich.
00:20:57: Weder wir Menschen noch marken das ist vollkommen in Ordnung.
00:21:01: Und ich glaub da ist es halt auch eine Frage dessen Auch wenn man jetzt an eine Community denkt oder an eine Zielgruppe Das ist einfach wichtig dass man die Menschen auf diesen Prozess ein bisschen mitnimmt.
00:21:10: Also ich finde man verliert halt dann seine Authentizität Wenn man sagt So!
00:21:14: Und jetzt bin ich so Das funktioniert halt oft schwierig, weil man da die Glaubwürdigkeit verliert.
00:21:19: Aber ich finde sobald man Leute mitnimmt das kommuniziert und diesen Prozess auch so ein bisschen offenlegt und einfach sagt Ich veränder mich gerade.
00:21:26: Wie mache ich das?
00:21:27: Dich verändern?
00:21:28: Nein, die Community mitnehmen!
00:21:30: Wie kommuniziere ich sowas also... Ich glaube jetzt eher meine Farbveränderungen neues Logo ist relativ einfach zu kommunizieren zumindest für viele Creatorinnen in unserer Bubble.
00:21:38: wenn ich jetzt keine Ahnung Apple Audi oder sonsther bin ist es glaub ich schon noch mal eine andere Nummer.
00:21:42: aber wie kommunizier' ich so was dass sich neu aufstellen, umpositionier Schärfe?
00:21:48: Also ich glaube ganz ehrlich so offen wie möglich.
00:21:52: Ich finde da ist es einfach wichtig sein warum offen zu legen vielleicht auch wo das herkommt und was hingehen soll.
00:21:58: Meistens ist es so dass seine Community einfach nur das Warum auch oft interessiert.
00:22:03: Nimmt man einen vielleicht gar nicht zu über sich zu verändern, wenn man weiß wo es herkommt und was so ein bisschen die Beweggründe sind?
00:22:09: Wenn man da einfach an den Kontext schafft und das relativ offen kommuniziert.
00:22:12: Und zum Beispiel ich bin eine Riesenfreundin gerade bei so einer Community geht dass man die halt auch einfach wirklich involviert und Fragen stellt und sagt wie geht's euch?
00:22:19: Was hat sich bei euch verändert?
00:22:21: Die nimmt ihr mich grad wahr.
00:22:22: ne weil oft ist es ja schon so, dass die Community schon was spürt Dass man da schon merkt okay die Person hat sich verändert der Content hat sich geändert oder Der Content fühlt sich nicht mehr so leicht an wie früher.
00:22:31: wir spüren sehr alles.
00:22:33: Und ich finde, wenn man da einfach die Community auch mitten bis zu einem gewissen Grad und dafür eine gewisse Transparenz sorgt dann hat mir da auch relativ viel Spielraum.
00:22:42: Ich glaube, man braucht nur dann Angst vor Veränderung zu haben, wenn sie halt sehr radikales vielleicht ja?
00:22:48: Dann glaube ich ist dieses Risiko sehr groß dass man Leute verliert.
00:22:51: aber dann ist die Frage ist das vielleicht sogar okay für mich?
00:22:55: Ja, wenn es überhaupt
00:22:56: nicht mehr so passt.
00:22:56: Gewünscht vielleicht!
00:22:57: Ist es vielleicht gewünsht?
00:22:58: will ich an einen kompletten Zielgruppenschiff?
00:23:00: Will ich mich von irgendwas abnabeln was bisher mit mir verbunden wurde dann muss ich mir einfach nur der Konsequenz bewusst zahlen.
00:23:06: aber wenn's zu kleinen Veränderungen sind wenn sich zum Beispiel nur ein Wert verändert dann glaube ich dass die Community auch mitgeht.
00:23:13: Ich finde im Influencer Marketing oder wenn wir das auf die Creative Economy ummünzen ist das ganz oft wenn Craterinnen Mütter werden Du merkst halt, die haben vorher was auch immer für Content gemacht.
00:23:23: Und in dem Moment natürlich wo sie schwanger sind bei vielen verändert sich natürlich der Content massiv und ich glaube das ist manchmal für die Community schon schwierig weil ich glaube da ist ganz oft so dieses wie positioniere ich mich jetzt?
00:23:34: und ich glaub dass damit es auch eine Frage die die Community stellt zu wird das jetzt ein unteranführungsreicher reiner Mama-Kanal?
00:23:39: oder worüber teilst du dann noch?
00:23:41: Was sind die Dinge die dich beschäftigen?
00:23:43: Und ich glaube oft weiß man's ja auch vorher nicht weil zumindest bei den Mamas die ich kenn weiss hat man vorher auf die Antwort noch nicht, weil man halt noch nicht weiß wie das Leben danach ausschaut.
00:23:51: Und ich glaube gerade da muss man die Community dann einfach wieder sagen offen mitnehmen und vielleicht auch sagen... Ich habe noch keine Ahnung!
00:23:56: Wir werden sehen.
00:23:57: Mal schauen wie dieses Kind ist, mal schauen wie mein Leben da ist.
00:24:00: Und auch dafür kommt es wieder auch auf die Art des Contents an, die du vorher gemacht hast, weil es gibt doch einen Beispiel, den ich sehr lieb, die Ebro-Aircode.
00:24:05: Die macht ganz viel Interior Content und macht ja schon so ein bisschen privaten Content aber eigentlich weiß man nicht sehr viel Privatübersinn, die deine komplette Schwangerschaft nicht auf Social Media kommuniziert.
00:24:15: Man weiß, dass sie ein Kind hat.
00:24:16: Aber ich glaub damit hört's auch schon auf.
00:24:18: Dass sie ein kind hat, Punkt!
00:24:19: Ich glaube man weiß keinen Geschlecht und kein Alter.
00:24:22: Find' ich auch total spannend weil die offensichtlich für sich entschieden hat eine ganz andere Art von Content zu machen.
00:24:27: Und ich muss sagen, ich lieb Sie lowkey dafür, dass ihr das gemacht habt.
00:24:30: Ich find das richtig cool.
00:24:31: Weil eben Ihr Content vorher schon persönlich aber nicht so intim... ...und ich glaub da ist es natürlich dann noch geht das glaub ich auch einfach besser als wenn man jemand isst der sich auszieht sag ich jetzt mal nicht sprichwörtlich sondern im übertragenen Sinne
00:24:44: Ja, ich glaube es ist auch viel Wasser für eine Beziehung zu seiner Community hat.
00:24:47: Wenn man eben sonst alles offen teilt und dann teilt man etwas nicht, auch wenn es sich ein bisschen absurd anhört.
00:24:54: Aber wir reden eben so von parasozialen Beziehungen.
00:24:56: Da sind die Leute fast enttäuscht und nehmen das ja den Creator in einen Teilweise richtig übeln.
00:25:00: Also quasi, warum sagt ihr das jetzt nicht?
00:25:02: Warum ist da wirklich so viel Emotionen im Spiel?
00:25:05: Und wenn man aber von Anfang an ein anderes Framing hat und der Content ganz anders ist, dann erwartet man das vielleicht von der Person gar nicht zu sehr.
00:25:12: Ich glaube, dass ist halt auch eine große Herausforderung, dass man immer ein bisschen zu kämpfen hat damit seiner... also ich kenne es nicht.
00:25:17: Ich bin kein Influencerin, aber seiner Community im Krieg gerecht zu werden.
00:25:23: Ich weiß noch ein positives Beispiel.
00:25:24: Für mich ist die Justine Schlütter, ich weiß nicht, ob du sie kennst?
00:25:27: Sie ist eine deutsche Influencerin, die jetzt Mama geworden ist und zum Beispiel war ich am Anfang auch so.
00:25:33: Ich war gespannt aus meiner Branding-Brille und wie sie das unterbringt in ihren Content.
00:25:37: aber die macht dies einfach immer sie selber Aber sie redet halt auch überall quasi ihr Kind und diese ganzen Themen, aber noch immer auf ihre Art In der gleichen Tonalität, auf die gleiche Art und Weise mit einem total ähnlichen Content.
00:25:50: Und das hat total viel Platz dass die Community das feiert, weil es zu ihr passt und weil man merkt, dass ist der einzige Art und Weise wie sie das authentisch machen kann.
00:26:00: Und dann finde ich funktioniert halt eben auch und dann ist es auch okay wenn sich das verändert und sieht das auch von Anfang an gesagt sie weiß halt noch nicht wie sie jetzt unterbringt aber es wird weitergehen so wie sie's halt macht und das funktioniert genau.
00:26:12: Ich hatte vor drei Folgen die man lehnt Daria Daria zu Gast die ja auch einen Mode Label hat.
00:26:17: da haben wir somit dieses Founder Brand.
00:26:19: Das Problem ist jetzt vielleicht groß gesagt, aber darüber gesprochen wie das ist.
00:26:23: Sie hat eine Brand aufgebaut.
00:26:24: natürlich hat die davon profitiert dass sie schon eine Community hatte Die funktioniert super auch ohne ihren Namen.
00:26:29: Aber natürlich wird es eng verbunden d.h.
00:26:30: Dinge die sie sagt können ja auch auf die Marke und auf die Positionierung oder auf die Wahrnehmung der Marke überschwappen Oder vice versa in alle Richtungen.
00:26:39: Wie siehst du da?
00:26:40: Oder ist es eine Herausforderung gerade als Founderin die stark mit der Markel verbunden ist wenn wir jetzt dann denken dass ich nicht nur quasi meinen eigenen Kanal habe sondern halt Ein Produkt beispielsweise.
00:26:51: Und wie gehe ich da damit um?
00:26:52: Wie unterschiedlich dürfen können müssen diese Brandings und Positionierungen sein?
00:26:57: Also,
00:26:57: ich glaube, ein gewisser Fit muss immer gegeben sein, sonst lebt man da auch komplette Glaubwürdigkeit.
00:27:02: Ich glaube was halt nicht funktioniert ist eine Marke, wenn wir jetzt, also wollen wir jetzt unsere Founderbrands oder eben auch so Co-Creations oder sowas denken.
00:27:09: Ich glaub es ist einfach wichtig trotzdem immer zwei Ebenen zu denken.
00:27:12: Es gibt quasi die Creatorinnen, die Founderen, die halt eben schon so ein gewisses Framing hat.
00:27:17: Die hat ne Community, Art von Content, die hat schon eine Außenbahn nehmen und die sehr stark geprägt ist.
00:27:22: Und die nutzt man ja quasi für diese Marke.
00:27:24: Aber die Marke selber muss ja auch nach diesen Prinzipien aufgebaut werden also es muss ja trotzdem Entscheidungen danach getroffen werden.
00:27:31: Die Marke sollte ja auch so handeln und ich glaube das braucht einfach beide Ebenen weil wenn dann sozusagen die Creatorin mal weg bricht oder wenn sich das ein bisschen abkrabsen will, dann funktioniert die Markel trotzdem noch weiter.
00:27:44: Also es ist glaube ich einfach wichtig, dass das auf allen Ebenen gelebt wird und da wirklich so ein Brandfit einfach vorhanden ist.
00:27:51: Dass eben nicht nur die Person das bestimmt sondern dass die Marke selber auch wirklich so ist.
00:27:57: Und ich bin ja aber dabei sehr so.
00:27:59: Also da wird das ja auf allen Ebenen gelebt, egal ob es jetzt sie ist oder die Mitarbeiterinnen und die gesamte Außenkommunikation.
00:28:06: Alles ist eins.
00:28:07: Deswegen glaube ich funktioniert das auch sich schon so lange.
00:28:09: Wobei glaube ich ekelig bei der nächsten Frage sind wie viel Persönlichkeit und wie viel Privates sollt' dich dafür kann nicht heilen?
00:28:19: Ich hab's ja...ich habe meine Mavenkanal, damit eigentlich nur hauptsächlich berufliches geteilt.
00:28:23: Wir hatten ab und zu so Recaps, wo man ein bisschen was aus unserem Privatleben gesehen hat.
00:28:27: aber es gibt auch meinen privaten Alina-Account, wo ganz viel Blödsinn online geht Und ich trenne das nach diesen quasi Kriterien.
00:28:33: Das eine bin ich als Alina die Privatperson mit der man quasi auch am Abend zusammensitzt und das andere ist mein Unternehmen.
00:28:39: Aber da bin ja trotzdem ich drinnen Wieviel darf ich von mir privat zeigen?
00:28:44: Ganz ehrlich!
00:28:45: So viel du möchtest Ich finde da gibts jetzt keine Blaubause oder keine goldene Regel sondern auch da was sich für dich selber gut anfühlt.
00:28:52: Also ich bin zum Beispiel auch selber so.
00:28:53: Ich versuche immer wieder, Content zu machen wo ich selber dann in mich es warten und Sachen hoffentlich in die Kamera sage oder irgendwas.
00:29:00: Und ich merke einfach Es fällt mir so schwer und ich fühle mich nicht gut damit.
00:29:04: Ich will danach duschen Mir geht's sich gut!
00:29:07: Und das ist total anstrengend für mich Auch wenn es vielleicht ganz gut mal ankommt, aber ich weiß langfristig kann es nicht durchziehen und das passt irgendwie nicht.
00:29:17: Und deswegen lass ich's!
00:29:18: Ich glaub dieses Gefühl ist so ein bisschen.
00:29:20: wie viel kann ich preisgeben?
00:29:22: Wieviel von mir will ich quasi verknüpfen oder an die Öffentlichkeit bringen bis zu dem Zeitpunkt wo sichs für dich gut anfühlt.
00:29:29: In dem Moment wo du das Gefühl hast schon beim Posten dass du zehnmal überlegst jetzt sollte ich das überhaupt machen und pass das unter eine gewisse Unsicherheit mitschminkt und dir das die ganze Leitzigkeit nimmt denke Dann nur bis zu dem Punkt ist auch okay.
00:29:41: Es gibt ja andere Wege und es gibt ja auch Creatorinnen, die zum Beispiel jetzt ihre Nische gefunden haben und dann nur über dieses eine Thema sprechen weil sie sich mit dem Thema wohlfühlen.
00:29:50: aber das Thema funktioniert auch.
00:29:51: man muss ja nicht immer persönlichkeitsgetrieben sein Das kann ja auch sagen ok ich bin Thermatologin und ich spreche über das Weil das ist mein Thema und in der Expertise fühle mich wohl.
00:30:00: Ich fühl mich auch wohler wenn ich über Branding spreche als wenn ich selber spreche Und deswegen werde ich nie Influencerin werden.
00:30:05: Aber ich habe halt meine Agentur so.
00:30:08: Ich glaube, das ist der Punkt.
00:30:09: Bis zu dem Punkt wo es sich gut anfühlt und ich glaube dass auch da wichtig einfach auf seine Grenzen zu achten weil ich bin auch davon überzeugt.
00:30:16: Ich glaube es gibt viele die overexposen sehr extrem weil jetzt vielleicht auch gerade so ein bisschen am Zahn der Zeit ist ne?
00:30:25: Und alles zeigt man immer hier.
00:30:27: Aber ich bin halt auch davon überzeugt, dass man das vielleicht langfristig gar nicht so durchziehen kann.
00:30:32: Also ich glaube auch das wird irgendwann einmal ein Ende haben weil da so viel Energie kostet wenn man das nicht natürlich macht.
00:30:37: und langfristige funktioniert es nur wenn man sich wirklich damit wohlfühlt.
00:30:41: Das
00:30:41: heißt eigentlich ist diese Grenze zwischen Authentizität und Überexposure.
00:30:46: einerseits ist es so natürlich kommt das so intrinsisch aus mir dass ich das langfristigt durchziehe oder ist es quasi was was ich aus Trend mache um... authentisch zu wirken, auch wenn ich es vielleicht in der Zeit lang so verkaufen kann.
00:30:57: Aber ich halte am Ende des Tages nicht durch
00:31:00: und bin das
00:31:00: in Wahrheit nicht.
00:31:01: Ja und ich sage auf jeden Fall Spaß!
00:31:03: Wenn Dinge Spaß machten dann ist es ein gutes Zeichen weil wenn ich Bock drauf habe und wenn ich gerade Lust auf vierzigmal einen Tag in die Kamera zu sprechen und es fällt mir leicht und es kommen die Themen und das spudelt nur so... Dann ist da ja gerade was da und dann funktioniert das auch.
00:31:17: Aber wenn ich keinen Spaß dran habe, dass sich alles schwer und mühsam anfühlt und ich jetzt grad ... Das Gefühl hab' ich mach', dass nur weil man's grad macht wo man sich ja wieder im Osten orientiert, wo wir wieder beim Thema werden, bin ich davon überzeugt, dass es langfristig nicht funktioniert.
00:31:31: Und das ist ja auch bei Marken so.
00:31:32: Wenn Marken irgendwie pretenden irgendwas zu sein und versuchen da die coolste, weißte nicht was LA-Brands zu sein aber sie können uns nicht leben und halten, dann werden die irgendwann einmal eingehen.
00:31:42: Das funktioniert einfach nicht.
00:31:43: Und ich glaube, es gibt doch für alles Communities.
00:31:45: Weil wenn wir das Gespräch wahrscheinlich vor ein paar Jahren geführt hätten, hätte ich zumindest gesagt Es gibt schon so was wie zu viel echter Themen die man eher ausklammert.
00:31:53: Aber es gibt zum Beispiel eine Creatorin kiki do you love me?
00:31:56: heißt sie auf Instagram Ich weiß nicht wie du die kennst Die einen größeren Content auf ihrem Reizdarm aufgebaut hat und ich glaube Wenn wir das vor ein par Jahren gehört hätten Hätten mir gesagt na dieses Thema Lass mal auf jeden Fall aus weil das ist irgendwie unsexy und bla bla bla.
00:32:08: Ich glaube, die hat aber eine Community gefunden wo so viele Leute sich gedacht haben A. Oh mein Gott!
00:32:11: Mir geht es genau so.
00:32:12: und B. Hat die das halt so lustig und so charmant und so freischnautse gemacht dass das auch funktioniert hat.
00:32:18: also da war quasi diese über Exposure war bei ihr so authentisch gar nicht Über Exposure im Sinne von zu viel sondern quasi die Themen das Anhalt der Themen wo glaub ich ganz viele Leute gesagt haben Das mache jetzt auf meinem Kanal lieber nicht weil das ist irgendwie ein unangenehmes Thema sonst wird genau dort reingestochen Und die Leute haben's gefeiert Feins bis heute.
00:32:34: Ich glaube, das ist auch die Zukunft.
00:32:36: Also ich bin davon überzeugt dass es nicht mehr reicht einfach nur eine Maske zu sein sondern dass es super wichtig ist irgendwie ein Thema zu haben und da vielleicht auch seine Nische zu finden.
00:32:47: und ebenso wie sie das allerbeste Beispiel ist.
00:32:50: also das ist Content.
00:32:51: man merkt das ihr Thema da gehen die Emotionen hoch der redet sich drüber hat sich viel dazu zu sagen.
00:32:58: Dadurch hat die Community auch so eine Verbindung zu ihr.
00:33:01: Und man denkt sich, wow, dass sie darüber redet und man ist dann ein richtiger Fan.
00:33:06: Weil man einfach das so besonders findet.
00:33:09: Ich finde den Trend auch schön, dass es immer mehr Themen gibt, die da aufpoppen.
00:33:14: Das ist der Unterschied an die herangehensweise.
00:33:17: Egal ob du als Marke oder Creatorin, ob ich nur sage, ich will ne Marke sein oder ja, ich würde ne Creatorin sein oder der andere Zugang ... für das ich stehe, worüber ich sprechen möchte.
00:33:27: Thema Positionierung und zudem mache ich den Content und das funktioniert ja dann natürlich ganz anders.
00:33:34: Und dann glaube ich ist auch der Anspruch ein anderer weil dann habe ich einfach einen Thema dafür dass Ich brenne und hab nicht so eine einen Druck glaube ich jetzt hunderttausend Leute erreichen zu müssen sondern halt die leute die sich für das Thema interessieren.
00:33:44: Ja genau!
00:33:46: Manchmal vielleicht sogar dankbarer.
00:33:47: Du hast jetzt gerade angesprochen, dass bei der Madeleine oder bei Darede und Dare-Darion den ganzen Konstrukt diese ganzen Markenwerte zumindest nach außen... Ich glaube es ist nach Indien genauso weil ich ein paar Leute dort kenne aber gelebt wird tatsächlich Wie schaffe ich's als Marke?
00:34:02: Diese Markenwerter nicht nur nach Außen zu leben Weil ich glaub das passiert ganz oft dass wir quasi drum bemüht sind Dass wir nach Außensohn so wahrgenommen werden Und die Leute sollen uns toll und geil finden.
00:34:11: Aber die Leute Beispiel Amt Angels.
00:34:13: Ganz aktueller Fall, die sehr bemüht herum waren Werte nach außen zu kommunizieren Nachhaltigkeit etc.
00:34:20: und wo dann aber rauskommt im Unternehmen rennt vieles gar nicht so wie es sollte.
00:34:24: und da rede ich nicht davon dass man mal einen stressigen Tag hat und das man vielleicht einmal mit der Arbeitskollegin zusammen kracht sondern bei Amts Angels gehts ja wirklich um Arbeitsbedingungen.
00:34:31: Aber wie schaffe ich's?
00:34:32: Markenwerte die nach Außentransportiert werden soll ihnen zu leben und so, dass es alle auch wissen.
00:34:37: Weil ich hab das Gefühl wenn ich auch Workshops mit meinen Kundinnen mache und dann sage ich zum Beispiel an einem Team schreibts mal alle euren USP auf kriege ich oft fünf unterschiedliche USPs aus dem gleichen Unternehmen weil's offensichtlich intern nicht klar genug ist.
00:34:51: Also ich glaube es ist ganz viel ein Entscheidungsthema.
00:34:54: also ich finde wenn man Werte definiert hat die wirklich da sind dann sollte man eigentlich in allem was man tut mal danach entscheiden.
00:35:02: Das heißt, wenn jetzt ein Wert von mir – nehmen wir es mal ganz plakativ – Nachhaltigkeit ist.
00:35:06: Wenn man auch bei dem Thema sind, dann sollte ich in allem was ich tue nachhaltig agieren.
00:35:10: natürlich keinen Anspruch auf Perfektionismus, niemand ist perfekt und es gibt immer eine gewisse Schwankungsbereiche und manchmal ist das auch schwierig alles richtig zu machen.
00:35:19: aber zumindest sollte ich, wenn ich jetzt überlege okay wie schauen meine Arbeitsverträge aus?
00:35:24: ist das nachhaltig gestaltet.
00:35:26: Mit wem arbeite ich zusammen?
00:35:27: Wer sind meine Lieferantinnen, welches Essen biete ich in der Mensa an?
00:35:31: ja also es ist quasi die Entscheidungsgrundlage ist mein Wert oder sind meine Werte.
00:35:36: Das heißt, wenn ich das schon einmal mache ist es gut und es ist ja auch das ganze Handeln.
00:35:40: also es bringt halt auf nichts zu sagen Ich bin nachhaltig nachhaltige und dann handele ich nicht danach.
00:35:43: genau dann passiert sowas.
00:35:45: Und ich glaube da ist es einfach wichtig eine Kultur zu schaffen wo dass wirklich so ein bisschen internalisiert wird und wo's vielleicht auch so ein bissel ein Leitbild gibt noch den man handelt.
00:35:55: Ja ich glaub das ist so.
00:35:56: das Geheimnis Dass man eben sozusagen nicht nur sagt ich bin das sondern dass man sich selber immer ein bisschen challenge und sagt handel ich wirklich danach war das jetzt wirklich so und ich glaube, dass ist auch das Geheimnis, wie dann solche Dinge eben nicht passieren.
00:36:09: Und das ist halt viel Reflexion und ich glaube, dass es halt auch so ein bisschen da ist.
00:36:12: Man muss sich schon viel mit sich selber beschäftigen.
00:36:14: dann ja?
00:36:15: Das ist extrem
00:36:16: anstrengend!
00:36:17: Es ist uranstrengende,
00:36:18: es ist extrem aangestrengend... ...und
00:36:19: tut weh manchmal.
00:36:21: Und tut wehh voll.
00:36:22: Er ist extrem
00:36:24: mühsam und ich glaub halt da ist natürlich so im Arbeitsalltag und wenn da ein Unternehmen entsteht und seine Marke wächst und das wird immer größer und das passiert immer mehr Ich verstehe irgendwo auch, dass solche Dinge manchmal passieren.
00:36:35: Also das ist Ja, ist halt auch Wachstumsschmerz irgendwo.
00:36:39: Aber ich glaube wenn es halt klare Werte gibt und ein gewisses Leitbild gibt... ...und man da auch diese sich reflektiert und das regelmäßig challenged und einfach überlegt okay was habe ich jetzt gemacht?
00:36:48: Oder ist das jetzt so gut oder nicht so gut?
00:36:50: War's das?
00:36:50: Und sich das dann vielleicht auch mal einzugesteht.. ..oder auch kommuniziert, wenn etwas vielleicht nicht gepasst hat Dann kanns auch so'n bisschen zu Kultur werden Also im wahre dieser Kultur auch gelebtes Branding.
00:37:01: So, jetzt haben wir die Folge hoffentlich schon ganz viele Leute bis zu dem Zeitpunkt gehören.
00:37:04: Denken Sie sich an... Die Karte hat recht irgendwie so ganz passt das nicht so ganz.
00:37:08: Ich habe das Gefühl ich muss ein bisschen näher nachschärfen.
00:37:11: Was ist jetzt der konkrete erste Schritt um sich die eigene Position einmal anzuschauen?
00:37:16: Du hast vorher gesagt den Status quo.
00:37:17: wie erheblich denn
00:37:18: Genau also beim Status quo wirklich einfach mal Ganz und das ist wirklich der unangenehme Paar, da wollen wir mal wirklich genau hinzuschauen.
00:37:25: Und zu schauen was mache ich eigentlich?
00:37:29: Mit wem arbeite ich zusammen?
00:37:30: Was kommuniziere ich?
00:37:31: Wer ist meine Community?
00:37:33: Also mal das alles so ein bisschen abzuchecken und das einfach mal so wahrzunehmen.
00:37:37: Zu sagen okay wo stehe ich gerade?
00:37:39: Wo stehe ich?
00:37:40: Wo steht meine Konkurrenz?
00:37:42: Was mache ich eigentlich die letzten Jahre, also einfach mal so wie ein Status erheben.
00:37:46: Dann würde ich eben habe ich schon gesagt, mich mit den Werten beschäftigen.
00:37:49: Das heißt dann einmal das auch alles auszublenden und zu sagen wenn du jetzt nur auf dich selber schaust oder es mag auf dich selbst schaus wofür möchtest du stehen, wie möchtes du wahrgenommen werden?
00:37:58: was auch immer extrem hilft, ist dann so eben Wunschkundinnen und Wunschprojekte definieren.
00:38:03: Und dann aber auch ganz klar aufschreiben, was man nicht möchte – ich finde das ist auch ganz wichtig!
00:38:08: Manchmal hilft es mit dem anzufangen.
00:38:11: Ich wollte sagen, ich finde es einfacher?
00:38:13: Ja
00:38:13: ja, weil es ist oft schwierig zu sagen wer bin ich und bla bla bla, da sind ja auch so große Fragen.
00:38:18: Aber vielleicht auch einfach mal aufzuschreiben, dass man nichts sagen möchte, denn das gibt ja schon eine Richtung vor.
00:38:23: Man kann auch einfach mal aufschreiben, ich will dich sein wie das und dass oder so.
00:38:26: Auf keinen Fall.
00:38:27: Und so will ich nicht wahrgenommen werden.
00:38:28: Das hilft schon einmal extrem also sich da ein bisschen noch abzugrenzen.
00:38:33: Dass auf jeden Fall genauso.
00:38:35: Positionierung, Werte und dann vielleicht ein Spiel mit sich selber spielen.
00:38:39: wenn ich jetzt sage Ich bin ein sehr empathischer Mensch was bedeutet das konkret in meinem Handeln?
00:38:45: Und dann mal so ein bisschen aufzuschreiben!
00:38:49: Also auch so ein bisschen mit sich selber dieses Spiel spielen, was bedeutet es, Werte wirklich zu leben als Marke oder als Creatorin?
00:38:55: Was bedeutet das?
00:38:56: wie spreche ich mit den Menschen.
00:38:57: Wie spreche Ich sie an?
00:38:58: begegne ich denen auf Augenhöhe bin ich bei du und soweit dann sofort.
00:39:02: also dass so ein bissel nicht nenn das immer Markenpersönlichkeit.
00:39:05: So ein bisschen überlegen okay wie kann ich das jetzt übersetzen?
00:39:08: und was bedeutet das konkret?
00:39:10: Und dann auch immer wichtig weil ich finde das macht man vielleicht auch zu wenig sich zu überlegen ok Jetzt als Marca oder Creatorin in welchem Umfeld finde ich statt?
00:39:18: Also auch so ein bisschen, in welchen Kreisen bewege ich mich?
00:39:21: In welchen Communities?
00:39:22: mit wem positioniere ich mich gemeinsam.
00:39:24: Weil auch das natürlich extrem die Wahrnehmung beeinflusst.
00:39:27: und da ein bisschen zu schauen okay wo passt sich eigentlich hin mit meiner Positionierung?
00:39:31: Jetzt
00:39:31: habe ich noch eine gemeinsame Frage.
00:39:33: Wir können uns ja beide noch an den Anfang unserer Selbstständigkeit erinnern.
00:39:36: Und sind, glaube ich, beide jetzt in Positionen wo wir darauf schauen können.
00:39:39: passt jemand zu uns und auch Aufträge dahin gehen ablehnen können?
00:39:43: Das war ja nicht immer so.
00:39:44: Also wenn ich bei dir war aber ich habe ganz viele Aufträge angenehm, wo ich von Anfang an gewusst hab das spüre ich überhaupt nicht und es wird mühsam weil ich halt meine Mieterzahlen mustabled gesagt und ich glaube es wäre auch gelogen den Leuten zu raten nein sagt es auf jeden Fall ab weil gerade wenn man dabei ist sich was aufzuhören muss man halt auch schauen wie man sich finanziert.
00:40:02: Aber gibt es ja trotzdem so ein bisschen einen hastuenden Take zu, wann verbiege ich mich komplett und was sind Dinge wo ich sein kann?
00:40:08: Okay.
00:40:09: Ich denke an das Geld und ich denke an dass das Projekt nur drei Monate dauert.
00:40:13: Ich mach's trotzdem!
00:40:14: Und dann sage ich okay egal was aber das geht sich einfach... Das kann nicht, da bekomme ich körperliche Beschwerden
00:40:19: da ist auch so diese Basis, dass man mal weiß wer man is und so eine gewisse Sicherheit hat.
00:40:24: Und dann ist es glaube ich dieser Schwankungsbereich.
00:40:26: also ich habe am Anfang auch Dinge gemacht die ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr machen würde weil das wir einfach nicht anders erleisten können.
00:40:31: aber ich hab's als solches gesehen und für mich wirklich ein bisschen Bewertungskriterien definiert sozusagen quasi wie viel Geld bringt mir?
00:40:38: Wie sehr du zu mir wederst zu machen kann ich ein bisschen Schmerz des Geld verlangen?
00:40:44: Ist es wirklich schlecht für mich?
00:40:45: Also hat's quasi einen negativen Einfluss auf meine Brand.
00:40:48: Oder ist es nur einfach so, dass ich mir denke mache ich aber auf die Website würde ich nicht schreiben.
00:40:53: Dann denke ich mal passt ja weil dann hat sie irgendwo auch sozusagen eine Mittel zum Zweck.
00:40:57: und das heißt ja auch nicht, dass die Arbeit nicht gut sein kann und dass man sie nicht gut macht.
00:41:01: Aber ich glaube wenn man sich wirklich schämt oder sich denkt Ich will mit dieser Marke mit diesen Menschen nicht in einem Satz genannt werden oder in Verbindung gebracht werden oder es ist mir unangenehm dann würde ichs nicht tun.
00:41:13: Wenn man sich einfach nur denkt, okay ist jetzt nicht mein Dream Bro Check.
00:41:17: Ist jetzt nicht meine absolute Traumkundin aber es quasi bringt mir Geld dann ist es auch okay und manche Dinge manchmal einfach Mittel zum Zweck sind.
00:41:26: ich glaube eben sobald das unangenehm anfühlt oder es einem auch wenn man sich vielleicht sogar ein bisschen dafür schämen.
00:41:31: also ich hatte das ganz am Anfang bei einen Kunden da habe ich schon gewusst Also das habe ich auch gelernt dann.
00:41:37: Das mache ich nie mehr, weil es war mir richtig unangenehm dass ich dafür gearbeitet hab.
00:41:41: Weil ich mir echt gedacht habe, das passt nicht Katja!
00:41:44: Ich habe es dann eher gelassen aber das war für mich so ein Riesen-Learning.
00:41:47: Wenn du mit Bauchweh an die Arbeit rangehst, dann passt's nicht.
00:41:51: Dann lieber sein lasst sie
00:41:52: nicht nachher wissen Katja was das war.
00:41:58: Aber ich muss auch ehrlich sagen, obwohl ich mittlerweile denke.
00:42:01: Ich bin recht klar in so meiner eigenen Brand.
00:42:03: Mir passiert das immer noch, dass sich ab und zu Projekte annehmen wo ich mir dann nacheinander denkbarst.
00:42:08: Das heißt jetzt wieder machen müssen was du verstehst was nicht willst.
00:42:10: also das ist halt auch nur menschliche da gibt es ja auch keine keine Perfektionen.
00:42:14: Ist
00:42:14: bei mir genauso oder selbst wenn das Projekt nicht zustande kommt?
00:42:19: die Reißleine ziehe.
00:42:20: Also ich glaube, ganz gefeilt ist man ja eher auch nicht davor, dass man das immer weiß.
00:42:24: und es ist mir auch schon passiert, dass ich am Anfang dachte, das klingt cool!
00:42:27: Und irgendwie nach dem zweiten Treffen war ich mir gedacht... Das könnte irgendwie schwierig werden.
00:42:32: und also ich glaub, das ist auch so ein Never-ending Progress, das irgendwie zu lernen.
00:42:37: und ich glaube das kommt auch manchmal darauf an wo du grad bist.
00:42:39: Es gibt auch Phasen wo man Dinge besser nehmen kann und Phasend wo ich mich denke da ist halt meine Zündchen nur schon grundsätzlich ein bisschen kürzer.
00:42:45: So eine riesen Red Flag von mir vielleicht noch so zu mitgeben oder was ich halt auch für mich gelernt habe, ist einfach wenn sich Menschen versuchen zu verändern.
00:42:53: Weißt du?
00:42:54: Also auch in der Zusammenarbeit, wenn Kunden ein Projekt ... Wenn die anfangen so ein bisschen an dir zu schrauben.
00:42:59: Deine Haltung zu verändern und zu sagen das passt so nicht, tu pass so nicht da werde ich immer ganz hellhörig weil ich denke mir so natürlich Feedback alles reflektiert sein ist alles gut.
00:43:09: aber wenn jemand anfängt an mir herumzuschrauben anstatt dann sich selber dann denke ich immer so da da passt was gar nicht.
00:43:15: also dass es eine riesen Riesen red flag wenn mich jemand im Wert drückt und in meiner Haltung da bin ich ganz schnell weg.
00:43:20: Ich stimme dir voll zu, bei mir ist es noch etwas was eigentlich das Gegenteil ist.
00:43:24: wenn jemand zu mir kommt und sagt na du bist die Expertin mach das!
00:43:26: Das ist bei mir oft so weil ich mir denke dass das wirkt... das ist so dieses Motto ich gebe alles.
00:43:31: die komplette Verantwortung liegt bei dir und natürlich bin ich auf Dienstleistenden umsetzerin.
00:43:35: aber ich brauche halt ganz oft die Kunden um Dinge umzusetzen weil dir am besten das Produkt, das Unternehmen etc.. was auch immer es ist kennt.
00:43:42: Und ich finde ganz oft ist dieses Du bist die Expertin so ein Deckmantel mit wie Vertrauen dir Du kriegst doch kein Briefing heute quasi, das ist alles offen und es macht wie du's glaubst.
00:43:51: Dann kommt nachher, das passt nicht.
00:43:56: Wenn jemand so kommt finde ich immer schwierig, obwohl es so nach einem Kompliment klingt.
00:44:00: Das ist auf jeden Fall auch so ein Punkt den habe ich ja schon für mich festgestellt.
00:44:03: also wenn da kein Austausch vorhanden ist oder dass so einfach abgeschuldet wird, das ist auch nie ein gutes Zeichen.
00:44:09: Da kannst du halt auch nichts richtig machen?
00:44:10: Nein
00:44:11: voll weil dann ist es komplett bei mir und egal in welche Richtung es geht, vielleicht hab' ich Glück aber wahrscheinlich eher nicht
00:44:17: True, das stimmt ja.
00:44:19: Wobei ich mich erinnern kann als wir zusammengearbeitet haben habe ich dir auch mehr Dinge gesagt die ich nicht will als Dinge die ich will oder?
00:44:24: Ja aber
00:44:26: es ist gut wenn jemand weiß was man nicht will.
00:44:28: also ich kann damit oft viel mehr anfangen weil man sich ja oft auch leichter tut zu formulieren was man nichts möchte.
00:44:34: Also es ist sehr oft schwierig.
00:44:35: Es kommt ja auf jemanden zu dir als Expertin Weil die Person nicht unbedingt weiter war oder halt gerade irgendwie Unterstützung braucht in dem Bereich Und dann ist es ja oft schwierig zu verbalisieren und sagen, das will ich.
00:44:46: Dann wäre die Person wahrscheinlich gar nicht bei mir gelandet vielleicht.
00:44:49: Stimmt!
00:44:49: Aber
00:44:50: auch weiß man eben was man nicht will und das ist ja schon viel mehr Richtung teilweise.
00:44:54: Ich finde auch dass das grundsätzlich im Leben viel wert ist.
00:44:56: Also die ersten Schritte sind quasi ein Status quo erheben.
00:44:58: Das kriege ich wahrscheinlich noch allein hin.
00:45:00: wo?
00:45:01: Erfahrungsgemäß stoßen die meisten Leute an ihre Grenzen wenn es darum geht mit sich selber die Positionierung mit sich selbst zu schärfen weil... ...ich glaube ein status quo der relativ ist wie er ist.
00:45:11: Aber dann komme ich vielleicht in den Prozess, wo ich mich ja auch so ein bisschen beiasst bin und irgendwie ein bisschen entweder einen Wunschdenken habe oder mich vielleicht anders sehe als ich tatsächlich bin.
00:45:18: Also wo macht es sich auch mit wem externen irgendwie zusammenzusetzen?
00:45:21: Oder da so ein Sparing reinzuholen?
00:45:23: Also ich glaube in dem Bereich, wenn man sich so mit Identitätsfragen beschäftigt und auch mit Branding ist es grundsätzlich immer gut, mit jemandem von außen zu sprechen.
00:45:30: Aber wir haben alle Blindeflecken – das ist einfach so!
00:45:32: Wir haben alle auf einem Selbstkonzept wie wir uns gerne sehen möchten und ich glaube da ist es einfach immer gut wenn man von außendern ein Sparing bekommt.
00:45:40: zum Beispiel.
00:45:40: also das muss jetzt nicht immer unbedingt die Riesenagentur sein, die für einen einen Branding einsetzt sondern es reicht ja manchmal schon auch wenn man in seinen Umfeld mit Menschen spricht und gewisse Dinge challenget und ich glaub da ist das schon, wo man sich mit Unterstützung holt.
00:45:52: Wenn es dann jetzt ein Corporate-Design oder solche Sachen geht, ist das auch immer gut.
00:45:56: Weil man da Professionsdienern an der Hand hat... ...weil das Zweizandhunderegel am Ende des Tages schon auslässt und das Logo nicht entkennen will.
00:46:02: Wir machen das in einem You Do You und das ist auch voll fein.
00:46:04: Und das versteht, dass man sich's manchmal nicht leisten kann.
00:46:06: Aber da ist schon eine gewisse Unterschiede da schon.
00:46:09: Weil du dich als Expertin bist, Katerina?
00:46:11: Nein natürlich!
00:46:13: Wobei ich sagen muss, was macht ihr wenn mir die Veronica die Logos?
00:46:15: Also Credits zu Veronica?
00:46:18: Ich weiß ja, sie lachen im Hintergrund.
00:46:20: Oder?
00:46:22: Da kommen wir eh schon zum Schluss.
00:46:23: Wenn du sowohl Unternehmen als auch Creators einen Satz oder einen Tipp mitgeben könntest, warum Branding und Positionierung kein nice to have sind... Was
00:46:32: wäre das?
00:46:33: Also ich glaube eben so dass große das große Umdenken was auch bei mir stattgefunden hat wo ich mich stark verändert habe und mich das erste mal mit meiner eigenen Brand beschäftigt war, war es okay ich werde sowieso wahrgenommen.
00:46:45: ja also eine Wahrnehmung gibt's immer aber ist halt schon eine Form der Selbstermächtigung und das kann auch wahnsinnig empowering sein, so ein bisschen selber zu bestimmen wie diese Wahrnehmung aussieht.
00:46:56: Und wofür man stehen möchte und dass nicht nur von außen bestimmen zu lassen.
00:47:00: also das wäre mal wieder eine große Grund.
00:47:03: und der zweite ist einfach auch, dass man es halt so schafft lang fristig und nachhaltige Beziehungen aufzubauen zu einer Community oder zu einer Zielgruppe, weil man einfach eine Bildschaft, eine Wiedererkennung hat, Emotionen auslöst.
00:47:17: Und ich glaube das ist einfach das große Geheimnis wie Dinge lange funktionieren können und auch gut funktionieren.
00:47:23: Also
00:47:23: jetzt haben wir einen zweiten schönen Schlusssatz.
00:47:24: Schön,
00:47:25: ich seh' eine gute Glück gehabt!
00:47:27: Und alle die euch noch nicht kennen oder finden wollen, wir verlinken natürlich Website und Kontaktdaten in den Show-Notes... ...und jeder der auch sein cooles Logo haben will wie ich unsere coole Farben und so cooles Brandbook wie ich ist bei der Katin, bei der Veronica an der richtigen Stelle.
00:47:41: Danke
00:47:42: für deinen Einblick, danke für deine Expertise und danke fürs Gespräch.
00:47:47: und
00:47:48: schön dass du da warst.
00:47:50: Ja, ich sag danke.
00:47:51: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und es war mir eine große Ehre.
00:47:54: Danke schön!
00:47:55: Bis zum nächsten Mal!
00:48:11: Tschüss!
00:48:13: Einer der wichtigsten Punkte, den ich aus dem Gespräch mitgenommen habe ist dass sich Positionierung verändern darf.
00:48:18: Wir verändern uns als Menschen unsere Werte verändern sich manchmal und das darf sich auch in einer Positionierung widerspiegeln.
00:48:23: also nur weil man einmal eine Entscheidung getroffen hat wie man wahrgenommen werden möchte heißt es nicht, dass es für immer so bleiben muss Wann man weiß, dass sich die Positionierung vielleicht ein bisschen ändern sollte?
00:48:31: Oft gar nicht so leicht festzumachen.
00:48:33: Aber die Katte gibt da den Tipp wirklich auf das eigene Bauchgefühl zu hören.
00:48:36: Dann habe ich das Gefühl, dass alles noch leicht ist und mir Spaß macht, dass ich auch noch weiß wofür ich stehe.
00:48:40: Und wenn diese Fragen irgendwie nicht mehr so richtig mit Ja beantwortet werden können dann lohnt es sich einfach nochmal einen Blick draufzuwerfen ob meine Positionierung denn so klar und so scharf ist.
00:48:48: Und die ersten Schritte um die eigene Positionierung mal anzugehen ist, die Erhebung der Status Quos.
00:48:52: Also was mache ich gerade?
00:48:54: Wer ist meine Community?
00:48:55: Wofür steh' ich aktuell?
00:48:56: Was macht auch meine Konkurrenz?
00:48:57: und sich dann im nächsten Schritt zu überlegen wo möchte ich eigentlich hin-und wie möchte ich wahrgenommen werden?
00:49:02: Und ein Tipp den die Kati auch noch mitgegeben hat ist Zu wissen was man nicht möchte ist mindestens genauso viel wert wie zu wissen was Man möchte!
00:49:09: Und damit verabschiede Ich mich und freue mich wenn wir uns in zwei Wochen wieder hören.
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