Folge 14 | Solofolge “Hinter den Kulissen: 12 Jahre Influencer Marketing & Management”
Shownotes
In der allerersten Solo-Folge von maven Talks nimmt euch Alina mit hinter die Kulissen ihres Jobs. Wie ist sie überhaupt ins Influencer Marketing gerutscht? Was macht eine Influencer Managerin eigentlich den ganzen Tag – jenseits von Events und Reisen? Und wohin entwickelt sich die ganze Branche? Alina erzählt von ihren Anfängen, von der Gründung ihrer ersten Agentur in einem Friseursalon, und beantwortet die Fragen, die ihr aus der Community gestellt habt.
Themen dieser Folge
→ Alinas Werdegang: vom Mode-Studium in Berlin zur eigenen Agentur in Wien → Wie sich die Branche in zwölf Jahren verändert hat – von Blogs und Instagram-Filtern bis heute → Was eine Influencer Managerin wirklich macht – und warum der Job weniger kreativ ist, als alle denken → Der Unterschied zwischen Management und projektbasierter Agenturarbeit → Wie eine Kooperation Schritt für Schritt abläuft – von der Anfrage bis zur Rechnung → Was ein gutes Briefing ausmacht → Warum „Nein" sagen die Glaubwürdigkeit schützt → Wie man zu einem Management kommt → Wie Kontakt zu Agenturen und PR-Verteilern entsteht → Was Alina an ihrem Job liebt und was sie nervt → Ein Blick in die Zukunft: Nano-Influencer, Community-Building, KI, Storytelling und Regulierung
📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet
Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com
📖 GLOSSAR - Folge 14
Affiliate – Provisionsbasiertes Modell, bei dem Creator über spezielle Links Produkte bewerben und an Verkäufen mitverdienen.
Brand Fit – Die Übereinstimmung zwischen einer Marke und einer Creatorin in Werten, Zielgruppe und Positionierung. Grundvoraussetzung für eine glaubwürdige Kooperation.
Briefing – Dokument der Marke, das Ziel, Inhalte, Do's und Don'ts einer Kooperation festhält.
Call to Action (CTA) – Die konkrete Handlungsaufforderung an die Community – z.B. ein Produkt kaufen, eine App herunterladen oder ein Event besuchen.
Co-Author-Post – Beitrag, der gleichzeitig auf dem Profil der Creatorin und der Marke erscheint und beiden Reichweite bringt.
Community Management – Die Betreuung der Kommentare und Reaktionen unter einem Post – Fragen beantworten, auf Rückfragen reagieren, den Austausch begleiten.
Creator Economy – Die gesamte Wirtschaft rund um Content Creator, Plattformen und Marken.
Engagement-Rate – Kennzahl, die das Verhältnis von Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares) zur Reichweite oder Followerzahl misst. Gilt zunehmend als wichtiger als die reine Followerzahl.
Insights – Die plattformseitigen Statistiken zu einem Post – Reichweite, Aufrufe, Linkklicks, demografische Daten.
KI-Creator – Vollständig künstlich generierte Creator-Profile. Erreichen teils relevante Reichweiten, stellen aber die Frage nach Authentizität und echter Verbindung.
Management – Die langfristige Betreuung einzelner Creator. Das Management übernimmt Verhandlungen, Verträge und Administration und erhält dafür einen Prozentsatz des Einkommens (Branchenstandard ca. 20–25%).
Media Kit – Präsentationsdokument einer Creatorin mit Kurzvorstellung, Zahlen, demografischen Daten, Referenzen, Themenschwerpunkten und Preisen.
Nano-Influencer – Creator mit kleiner Reichweite (oft unter 5.000 Follower), aber sehr loyaler Community und hoher Engagement-Rate.
Reporting – Die zusammengefasste Auswertung einer Kooperation mit allen relevanten Zahlen, die der Kundin nach Ablauf übermittelt wird.
Storyline – Der geplante Aufbau eines Reels oder einer Story, der vorab abgestimmt werden kann, um Feedback-Schleifen zu verkürzen.
Storytelling – Das Erzählen von Geschichten statt einzelner Werbebotschaften. Wird laut Alina immer wichtiger, da Aufmerksamkeit und Engagement sinken.
Thirst Trap – Bewusst lasziver oder verführerischer Content. Hier Teil einer Anekdote: Ein falsch hinterlegter Link führte statt zum Onlineshop zu einem Pedro-Pascal-Reel.
Transkript anzeigen
00:00:02: Willkommen beim Maven Talks, dem Podcast rund um Influencer Marketing.
00:00:06: Ich bin Alina Heiner und spreche mit Menschen die die Creator Economy prägen – strategisch kreativ aber manchmal auch kritisch!
00:00:12: Hier geht's um das was hinter Kampagnen, Kooperationen und KPIs steckt… und um alles was die Branche wirklich bewegt.
00:00:17: Es kann sein dass in der Folge ein paar Begriffe vorkommen, die dir nix sagen Aber wir haben für jede Folge in den Show notes alle Begriefe noch einmal erklärt Und dort findest du auch alle weiteren Infos zu den Personen und Themen die wir besprechen.
00:00:28: Herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Maven Talks.
00:00:31: Ich bin halt ein bisschen nervös, weil das ist meine erste Solo-Folge.
00:00:35: Ich hoffe trotzdem dass es irgendwie spannend wird, weil ich glaube, das ist so etwas anders wenn man jemandem immer Fragen stellen kann und dann Input bekommt oder ob man einfach die ganze Zeit selber durchredet.
00:00:43: Ich habe ja vorab in meiner Instagram Story die Frage gestellt worüber ich den reden soll und hab da auch ein paar Fragen aus der Community beantwortet bekommen oder gestellt bekommen und die werde ich in dem Podcast auch beantworten.
00:00:54: Aber ich habe mir gedacht, ich erzähle euch auch vorher so ein bisschen, woher ich eigentlich komme und warum ich seit jetzt zwölf Jahren Influencer-Marketing mache.
00:01:00: Was mein Werdegang ist, was mein Background ist... Und wie es dazu gekommen ist dass ich jetzt dieses Jahr, zum Beispiel seit zehn Jahre selbstständig war.
00:01:09: Eigentlich bin ich in das Ganze so ein bißchen reingerutscht!
00:01:11: Ich hab in Berlin Modern Design Management studiert und war damals mit der Julia die ist vielleicht ein paar von euch am Begriff J-Rocks heißt sie auf Instagram quasi schon ein alter Hase im Influencer-Business, war damals schon mit der Jule befreundet und in meinem Studium mussten wir zwei Pflichtpraktiker machen.
00:01:29: Und ich habe gerade Pflichtpräktikum gesucht und die Jule hat das irgendwie mitbekommen und die hatte damals mit der Louise-en-Lion einen gemeinsamen Blog damals noch, Outlin Journey, wenn nicht wer sich von euch noch an die Blockzeit erinnern kann wo das wirklich so das stärkste Medium eigentlich war.
00:01:43: Das war eine Zeit wo Facebook noch ein total starker Kanal war, wo Instagram eher so mit hundert Followerinnen war man schon richtig gut dabei.
00:01:51: Da hat man noch die Fotos mit den ganzen Instagram-Filtern gepostet.
00:01:54: Da gab es keine Stories, keine Videos, keine Karussellposts, gar nix... Alles viel unbearbeiteter!
00:01:59: Und Julia hat gesagt macht doch das Praktikum bei uns.
00:02:02: Die Lisa hatte ihren eigenen Kanal und dann hatten sie eben den gemeinsamen Kanal Outline Journey.
00:02:09: Ich hab dann gesagt ich möchte mein Praktikum in der Modebranche machen, ich möchte physisch in Berlin anwesend bleiben aber ich unterstütze sich so gerne geringfügig quasi auf Minitjobbasis ... bei euren, bei einem Konten und habe dann damals angefangen Facebook-Postings zu erstellen.
00:02:23: Affiliate gab es damals schon.
00:02:24: damit haben wir auch relativ viel gearbeitet... ...damals mit Rewards.
00:02:27: halt ich glaube heute heißt Like To Know It!
00:02:29: Und dann ist das aber irgendwie relativ schnell groß oder größer geworden.
00:02:34: und so ist es dann gekommen dass sich das Management von der Julia, von der Luisa und vom gemeinsamen Blog oder ganzen gemeinsamen Projekt Auckland Churn übernommen hat.
00:02:41: Im Rahmen von Our Clean Journey hat die Juli mit der Luisa ein Kochbuch geschrieben und da ist dann die Sophie dazu gekommen, Sophie Hartz auf Instagram.
00:02:50: Und dann war mein Studium in absehbarer Zeit fertig und die Julia gesagt kommt auch nach Wien zurück und begründet eine Social Media Agentur.
00:02:57: Ich wollte weder zurück nach Wnen noch halt ich selbstständig sein.
00:02:59: Ich komme aus keiner Familie wo irgendjemand selbstständiger ist.
00:03:02: Aber ich hatte auch keine Idee, was ich jetzt wirklich machen will.
00:03:05: Unmittelbar!
00:03:05: Ich hatte kein Jobangebot am Tisch liegen und habe mir gedacht... ...ich probiere das einfach mal und mehr als dass ich mich in einem Jahr bewerbe Und das Projekt Abschließe kann eigentlich nicht passieren.
00:03:13: bin dann nach Wien zurückgezogen und kannte die Sophie gar nicht bevor wir eigentlich beschlossen haben, diese Agentur zu gründen.
00:03:19: Ich kann mich erinnern ich bin nach Wien geflogen für den Book-Launch von dem Auklin journey Kochbuch und die Sophie und ich wussten quasi schon dass wir gründen werden miteinander und haben uns aber dort das erste mal kennengelernt.
00:03:30: dann haben dann im Endeffekt zur dritten Juli die Sophie Und Ich gegründet.
00:03:32: damals haben wir noch so Social Geheißen Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht mehr.
00:03:37: Nach zwei Jahren würde ich sagen, die Ehner dazugekommen und dann waren wir in der Zeit lang zu viert.
00:03:41: Hatten unser erstes Büro in einem Friseursalon im ersten Bezirk auch ein bisschen random.
00:03:45: aber ich glaube, wir haben einfach gesagt wie sind irgendwie eine kreative Agentur da darf man das?
00:03:49: Dann haben sich aber irgendwann die Wege alle getrennt.
00:03:51: Die Julia hat Babetown gemacht.
00:03:53: Ich habe dann irgendwann unter Anführungszeichen umgegründet auf Maven, hab mich aber inhaltlich auf dieselben Themen fokussiert Und das mache jetzt eben schon seit zehn Jahren selbstständig.
00:04:03: Maven gibt's jetzt glaub ich seit acht Jahren unter dem Namen oder seit sieben Jahren unter dem Namen, habe eigentlich die ganze Zeit Influencer Management von Tag eins gemacht und ich glaube mit so social waren wir auch einer der ersten Agenturen, die Influenzer Management und Influenza Marketing in Österreich in der Art und Weise angeboten haben.
00:04:17: Und das glaube ich hat uns einfach schon geholfen weil wir den Markt Anfang an in Österreich kennen, weil wir ihn auch von beiden Seiten kennenlernen durften dadurch dass wir CreatorInnen im Team hatten aber eben auch diese Agentur Perspektive hatten und das mache ich ihm bis heute.
00:04:31: Ganz viel Influencer Management Aber auch Projekt basiert Influenza Kooperationen für Unternehmen wo ich nicht notwendigerweise die Influenser in einem Buch die ich unter Vertrag habe sondern die zur Zielgruppe passen Und ein bisschen Social Media Marketing machen wir auch für ein paar Unternehmen.
00:04:46: Das bedeutet aber auch, dass ich eigentlich nie angestellt war oder nie länger als zwei Monate, drei Monate im Stück angestellt war und ich glaube... Ich muss schon zugeben das mir manchmal vielleicht so ein bisschen fehlt.
00:04:56: Dass ich nicht richtig Strukturen- oder Projekteprozesse gelernt habe wie es manche Unternehmen machen.
00:05:03: Ich hab mir das halt alles irgendwie selber beigebracht und habe einen Workfluss gefunden die für mich und unser Team funktionieren, die sich natürlich auch mit der Zeit verändert haben.
00:05:10: Aber ich glaub so ein Learning oder wenn ich mir was wünschen dürfte, glaube cool gewesen, so ein bisschen Erfahrung aus einer bereits bestehenden Struktur mitnehmen zu können.
00:05:20: Gleichzeitig ist es so eine harte Fahrradkette.
00:05:23: ich hätte mich wahrscheinlich aus einem angestellten Verhältnis raus nie getraut zu gründen weil ich schon sagen muss Ich habe mich halt aus dem Studium raus selbstständig gemacht und da hatte ich einfach grundsätzlich viel weniger Fixkosten, viel weniger Verantwortung vielleicht auch noch ein bisschen diesen leichten Ja, probieren muss halt einmal und wenn es nicht funktioniert suche ich mir einen angestellten Job.
00:05:40: Und ich weiß einfach nicht ob ich diesen Schritt gegangen wäre, wenn ich dann schon mal angestellt gewesen wäre und deswegen ist alles schon so gut wie's gekommen ist.
00:05:46: Ich kenne es nicht anders und ich liebe es und möchte es auch gar nicht anders.
00:05:49: aber das ist glaube ich schon eine der Sachen wo ich sagen muss Das merke ich manchmal dass ich einfach von gewissen Prozessen weniger Ahnung habe weil ich mich halt alles irgendwie selbst beibringen oder selbst für mich gestalten musste.
00:06:03: Wenn ich jetzt so zurückdenk in die Zeiten, der wir begonnen haben.
00:06:06: Damals wenn ich den Podcast damals gemacht hätte, hätte ich sicher gesagt Influencer Marketing ist total gut für Fashion Beauty Produkte.
00:06:14: Wir haben damals ganz viele Tutorials beispielsweise gemacht Ganz viel Fashion Post.
00:06:18: Aber ich hätte nie gedacht dass wir mal mit Versicherungen arbeiten Banken arbeiten Der Bestattung tatsächlich jetzt arbeiten auch schon eine Zeit lang.
00:06:26: Das waren damals Unternehmen oder Produkte wo glaube ich niemand gedacht hatte das Influenser Marketing dort mal hingeht.
00:06:32: Wir haben schon in der Zeit, in der das begonnen hat also vor zwölf Jahren auch Gelder mit verdient und teilweise auch sehr gutes Geld damit verdient.
00:06:40: Also es war nicht so dass das damals eine total unterbezahlte Branche war wobei ich auch dazusagen muss Ich war eben am Anfang in Deutschland.
00:06:46: Dort hat quasi meine Karriere gestartet Und ich finde auch heute ist uns Deutschland noch ein bisschen voraus.
00:06:50: Wir sind in Österreich, glaube ich, nicht gern die Ersten.
00:06:52: Das sage ich immer wieder und es gibt heute noch Unternehmen, die in Österreich gerade erst verstehen als Influencer Marketing gekommen ist um zu bleiben und dass das schon ernst zu nehmen an der Marketingkanal ist und man das vielleicht mal andenken sollte.
00:07:05: aber damals hat Influenzer Marketing grundsätzlich natürlich anders funktioniert.
00:07:09: Damals hat's gereicht, sag' ich jetzt mal blöd gesagt den lieben Stift in die Kamera zu halten und zu sagen Der ist cool kaufst den.
00:07:14: Das ist heute einfach nicht mehr so, aber dafür haben wir eine ganz andere Bandbreite in Unternehmen und Produkten und Dienstleistungen mit denen wir arbeiten können.
00:07:22: Und das hat sich schon auf jeden Fall verändert und natürlich auch der Fokus auf die Kanäle.
00:07:26: Also damals gab es keinen TikTok, da war eben Instagram ein Kanal, der mit hundert Follow-Innen oder fünfhundert follow-Inne schon gut war.
00:07:34: Ist ja natürlich auch relativ schnell gewachsen, aber damals war eben der Blog noch ganz stark Bei.
00:07:40: den Creators, die ich im Management habe haben zwar ein paar theoretische Websites oder einen Blog.
00:07:44: Da passiert aber relativ wenig... Ich sage nicht dass es die noch gibt und denen gibt's natürlich noch viel!
00:07:48: Ich kann nur von meinen aktuellen Creatorinnen sprechen und bei uns ist der Fokus auf jeden Fall auf TikTok Instagram und YouTube ein bisschen noch.
00:07:56: Instagram sicher als stärkster Kanal Und das hat sich auf jeden fall einfach verändert im Vergleich zu vor zwölf Jahren.
00:08:02: Das wird aber so groß, dass ich vielleicht in zehn Jahren damit selbstständig bin.
00:08:07: Ich glaube, die Frage habe ich mir damals gar nicht gestellt.
00:08:09: Sondern es war für mich so ein... Ich mache das solange's funktioniert und wenn es irgendwann nicht mehr funktioniert dann suche ich mir was anderes.
00:08:15: aber ich glaube dass wir uns damals alle nicht hätten erträumen können Was für Ausmaße das annimmt wo wir irgendwann alle sind wie professionellisiert die ganze Branche ist Wie mächtig das eigentlich alles noch sein kann?
00:08:26: Das war damals noch nicht ganz so absehbar Aber es war eine coole Zeit, weil damals waren halt Events noch total neu und reisen.
00:08:34: Und diese ganzen Geschichten... Wir haben damals mit der Luisa den ersten Jahr dem Madonna Blogger Award gewonnen Da wurden wir nach Wien eingeflogen da hat sie gewonnen.
00:08:42: Das waren einfach schon coole Erfahrungen die ich auch wirklich nicht missen möchte.
00:08:46: Eine Frage die ich bekommen habe aus der Community ist Was Leute denken was ich beruflich mache?
00:08:52: Ich glaube dass mein Job oft viel kreativer klingt als er is Und am Ende des Tages Eine ganz typische Büro-Tätigkeit.
00:09:00: Im Management läuft das ja grundsätzlich so ab, dass die Anfragen zu mir kommen für eine bestimmte Quaterin und ich per Mail die kompletten Verhandlungen mache oder teilweise natürlich auch telefonisch.
00:09:09: aber grundsächlich sitze ich total viel am Computer und schreibe E-Mails.
00:09:12: Die Anfrage kommt quasi zu mir.
00:09:14: Ich sage entweder gleich ab in Absprache mit der Craterin oder gehen Verhandlungen.
00:09:18: Da geht es dann darum, dass man Mediakids durchschickt.
00:09:21: In einem Mediakeid sind im besten Fall ein bisschen was über dich als Person drinnen und über die CraterIn ein paar Zahlen.
00:09:27: Wir machen es tatsächlich so, dass wir Screenshots von den Instagram- oder TikTokinsats in einen Google Drive Ordner abgelegt haben und den mit schicken.
00:09:33: Und im Mediackid stehen dann die Preise drin.
00:09:35: Kurz ein bisschen etwas zu den demografischen Daten.
00:09:37: Da stehen drin Referenzprojekte oder Referenzkundinnen, mit denen wir schon gearbeitet haben.
00:09:42: Da steht ein bisschen was zu den Themen, Schwerpunkten drinnen und da schicken wir dann an die Unternehmen aus.
00:09:47: Und dann geht es in der Art um die Preisverhandlungen, um die Timings-, um die Freigaben.
00:09:51: Von mir kriegt die Creatorin als Management alle Informationen zur einzelnen Kampagne.
00:09:55: Ich bekomme dann den Content bis zu einem ausgemachten Tag zur Freigabe, schickt denen wieder der Kundin.
00:10:00: Die Kundin sagt im besten Fall passt oder bitte das und das noch anpassen?
00:10:04: Dann gibt sie eben eine Feedbackschleife und dann geht das auch an einen ausgemachten Tag online Und danach bekommt die Kundin von mir die Insights und auch die Rechnung.
00:10:13: Das heißt, eigentlich ist mein Job sehr viel mit Menschen sprechen und schreiben ganz viele E-Mails machen ein bisschen... Brainstorm mit meinen Creators und dann und wann, wobei ich sagen muss dass ich mich strategisch eigentlich sehr selten in den Content einmische.
00:10:28: Wir haben Quartals-Updates und da besprechen wir auch so ein bisschen was sind aktuell die Stärken?
00:10:31: Was habe ich für Beobachtungen interpretieren müssen im Content?
00:10:35: aber ich nehme es mir nicht heraus wirklich zu sagen macht das jetzt anders und der Content ist nicht gut weil ich denke man die sind alle so gewachsen wie sie gewachsen sind weil Sie wissen was sie tun weil sie wissen wie ihre Communitys funktionieren.
00:10:46: Aber ich habe natürlich immer ein offenes Ohren, wenn sie mich fragen hey was haltest du von der Idee?
00:10:49: oder ich würde das so umsetzen.
00:10:51: Dann sage ich natürlich ja nein, was ich mir dazu denke aber ich gebe quasi nicht vor wie sie den Content gestalten müssen.
00:10:57: also diese kreative Freiheit liegt bei ihnen.
00:10:59: Ich bin quasi der administrative Apparat dahinter damit Sie sich eben komplett auf die Contentproduktion konzentrieren können und dass ist so die Idee eines Managements Und dafür geben Sie dann einen Prozentsatz Ihres Einkommens an mich ab.
00:11:10: Auf Instagram sieht man natürlich, gerade bei Creatorinnen gilt ja das Gleiche aber auch beim Management auf die coolen Sachen.
00:11:15: Man ist bringen im Event eingeladen und fährt auf irgendeine Reise mit.
00:11:18: Und es ist natürlich alles Teil des Jobs wobei ich auch sagen muss jetzt nach so vielen Jahren in der Branche auch Netzwerken ist manchmal anstrengend.
00:11:27: Ich kann's gut und ich machs grundsätzlich auch gerne Aber es wäre gelogen wenn nicht zugeben würde, dass es schon Events gab wo ich mir eigentlich gedacht habe.
00:11:35: Ich würd heute lieber auf der Couch legen aber manchmal muss man halt so Events geben.
00:11:39: dafür gibt's auch ganz coole Events auf die ich mich richtig freue weil sie einfach wirklich schön sind weil man mit anderen Managements und anderen Creatorinnen zusammenkommt Weil man sich mal wieder sieht.
00:11:46: Aber das ist natürlich immer nur ein Highlight meines Alltags Und nicht mein Alltag Job und meinen täglich Brot Sondern es ist tatsächlich viel.
00:11:54: am Computer sitzen Immer mal wieder Meetings Egal ob online oder offline Mit den CreatorInnen haben mit den Marken sich auch ab und zu treffen, um da ein gutes Verhältnis aufrechtzuerhalten.
00:12:03: Verhandlungen machen, Verträge erstellen eben die Mails manchmal auch ein bisschen Krisenmanagement.
00:12:07: wir hatten auch schon Fälle wo eine Kooperation rausgegangen ist und kurz danach hat die Brand irgendwie einen Schietsturm bekommen.
00:12:13: dann geht es natürlich auch darum dass wir uns zusammensetzen und sagen wie reagieren wir als Team was machen wir mit dem Content?
00:12:18: Was machen wir damit der weiteren Kooperation gerade wenn beispielsweise noch Content pieces offen sind und eigentlich vertraglich noch etwas rausgehen muss?
00:12:25: Auch das ist Teil meines Jobs.
00:12:27: Ich habe vorher schon gesagt, als Agentur mache ich eines als Management aber auch Projektbasierte Kooperationen und im Management ist es quasi eben so dass ich einzelne Personen betreue.
00:12:36: Und eigentlich das Sprachrohr dieser Person bin und der administrativen Apparat dieser Person.
00:12:41: Als Agentur für Unternehmen spreche ich dann mehr für die Agentur-Sucheben, die Influencerinnen, die zur Zielgruppe passende Arbeit, eben für das Unternehmen oder für die Marke und vermittelte CreatorInnen.
00:12:52: Im Alltag, in dem was ich quasi tue unterscheidet sich das gar nicht so viel.
00:12:56: Nur dass ich in die Seite bin, die anfragt und nicht die Seite, die angefragt wird unter Anführungszeichen.
00:13:01: Dann wurde außerdem gefragt, was so der größte Mütter über meinen Job ist.
00:13:04: Ich glaube einer der größten Müttern ist eben dass es ein total kreativer Job ist weil mein Job als Management ist sehr wenig kreativ und ich finde auch als Creatorin hat man auch nur eine gewisse Kreative Freiheit zumindest bei Kooperationen.
00:13:16: im besten Fall und da werde ich auch nicht müde das immer wieder zu erwähnen halte ich sie in Briefings zumindest sodass diese kurz wie möglich und solange wir nötig sind und den Creatorinnen viel Freiram geben.
00:13:25: Wir kriegen aber schon auch Briefing die sehr klar vorgeben, wie Content umgesetzt werden muss.
00:13:30: Und da ist natürlich auch der kreative Freiraum ein bisschen eingeschränkt.
00:13:34: Aber gerade als Management habe ich eigentlich eben total wenig kreativer Freiheit und das ist aber gar nicht mein Job!
00:13:39: Dann kann man unter anderem die Anfrage, wie eine Kooperation ganz klassisch abläuft?
00:13:42: Also bei uns ist es so dass die Creatorinnen ihre E-Mails selber bekommen und mich weiterleiten entweder mit Absagen... Absagen oder einfach ohne Kommentar weitergeleitet, das bedeutet für mich immer du kannst in Verhandlungen gehen.
00:13:55: Oder manchmal gibt es einen Zusatz.
00:13:57: zum Beispiel klingt spannend aber in der Woche bin ich auf Urlaub oder bitte erst ab dem und dem Monat.
00:14:02: quasi ein organisatorischer Zusatz außer wenn die Unternehmen schon wissen dass sich das Management macht dann kann dann melken Sie sich meistens direkt bei mir.
00:14:08: Dann haben die oft schon eine grobe Idee oder wissen manchmal schon, welchen Umfang sie buchen wollen.
00:14:12: Manchmal geht es aber wirklich nur darum dass sie sagen hey wir würden folgen mit der Kraterin zusammenarbeiten kannst du uns einfach mal alle Details schicken?
00:14:18: und dann schicke ich eben diesen Google Ordner raus wo alle Insights drinnen liegen meistens aus den letzten sieben bis dreißig Tagen.
00:14:24: also welche Zielgruppe haben wir erreicht?
00:14:26: wie alt sind die?
00:14:27: Woher kommen die?
00:14:28: was ist die geschlechter Aufteilung?
00:14:30: Was ist die Reichweite von den einzelnen Content Pieces Also Story Posts Real Wie viel Link klickt haben die Stories, wie viel Reichweite und Aufrufe haben Reels und Beiträge.
00:14:40: Das sind so Screenshots, die ich dann durchschick oder die in diesem Ordner abgespeichert bin und zusätzlich das Media Kit.
00:14:46: Das daten wir eben auch immer wieder ab.
00:14:48: Das wird jetzt nicht jeden Monat komplett geändert weil sich die Zahlen meistens nicht so massiv ändert.
00:14:52: aber wir daten es immer mal wieder ab dass eben die Referenzen und die Themen und die Zahlen halbwegs aktuell sind.
00:14:57: Dann schicke ich das an uns Unternehmen und die melden sich dann und sagen im besten Fall ja wir wollen gerne mit euch arbeiten und sagen sie möchten zum Beispiel zwei Reels eine Story buchen oder einen größeren Umfang, oder manchmal ist es auch nur eine Story.
00:15:07: und dann gehe ich in die Budgetverhandlungen parallel mit den Timings.
00:15:10: Dann einigen wir uns quasi auf ein Budget und auch auf ein Timing.
00:15:13: Dann werden parallel dazu die Verträge erstellt.
00:15:16: Manchmal kriegen wir Verträge von den Unternehmen, manchmal schicken wir sie aber auch selber raus.
00:15:20: Das kommt immer so ein bisschen eigentlich auf die Größe des Unternehmens in vielen Fällen an.
00:15:24: Und so'n Vertrag ist oft sehr mühsam und oft sei zeitintensiv, aber im Falle des Falles einfach immer gut zu haben.
00:15:32: Und das ist auch so ein Appell, den ich mitnehmen kann macht das auf jeden Fall.
00:15:35: So ein Vertrag ist einmal aufgesetzt, den kann man ja dann immer wieder anpassen mit quasi dem Umfang oder der Kundin oder den Konkurrenzgeschichten aber da muss nicht jedes Mal komplett neu geschrieben werden.
00:15:44: Aber im Falle des Falles werde sie einfach so froh sein einen Vertrag zu haben.
00:15:48: und theoretisch gilt in Österreich auch schon als gesprochene Wort als Vertrag.
00:15:51: nur wenn es dann hart auf hart kommt steht halt Aussage gegen Aussage.
00:15:54: deswegen schaut's trotzdem also selbst wenn ihr keinen Vertrag raus schickt zumindest per Mail alles so gut wie möglich ausdefiniert habt.
00:16:01: Dann bekommen wir von den Unternehmen das Briefing.
00:16:03: Das bekommt dann die Creatorin auch von mir, da haben wir einen geteilten Kalender, wir haben geteilte Google Ordner und wir haben ein geteiltes Exelsheet wo dann alle Informationen noch einmal drinstehen.
00:16:11: Die wissen bis zu welchen Tag sie den Content... durchschicken müssen.
00:16:15: Da ist es natürlich dann auch meine Aufgabe zu schauen, dass wenn Produkte beispielsweise verschickt werden diese Produkte bis zu dem Tag da sind an dem sie drehen und produzieren möchten.
00:16:23: Und damit komme ich den Content an Tag X zur Freigabe geschickt, den schicke ich wiederum der Kundin und die sagt ihm im besten Fall danke Tast kann so live gehen oder da ist ein Tippfehler oder bitte dieses Szene noch raus schneiden.
00:16:33: Da eben mein Wunsch an Briefings – Ich habe es eh vorhin schon gesagt – zu kurz wie möglich und solange wie nötig mit Freiraum aber in bestem Fall so das der Content, der dann produziert wird passt.
00:16:42: Ich finde es immer gut, Freiraum zu geben und ein paar Regeln.
00:16:45: Ein paar Do's, ein paar Don'ts.
00:16:46: So was find ich immer sinnvoll in den Briefing reinzuschreiben.
00:16:48: Hier sind drei Do's hier sind drei Donts.
00:16:50: Ich würde nie vorschreiben welche Kleidung sie tragen müssen haben wir alle schon gesehen.
00:16:54: aber bei mir geht es meistens mit Freigabelschleifen darum dass vielleicht ein Wording also einen Wort falsch geschrieben ist ein Tippfehler oder eine Szene eben zu lange ist.
00:17:01: Aber im besten Fall sollte das Briefings so klar sein dass inhaltlich am Content nichts mehr geändert werden muss.
00:17:06: Dann geht eben der Content an dem Tag X online.
00:17:08: Das weiß das Unternehmen oder die Kundin auch, an welchen Tag das online geht.
00:17:12: Manchmal ist es ja auch ein Co-Auto-Post manchmal geht's nur bei der Creatorin Online und dann beobachten wir natürlich den Posts auch Community Management seitig.
00:17:19: also was kommen da für Kommentare drunter?
00:17:21: sind da Fragen?
00:17:22: müssen wir etwas rückfragen bei den Unternehmen oder ist das für die Community alles klar?
00:17:26: Und dann nach... Einer Woche, je nachdem, Story ist in der theoretisch noch vierundzwanzig Stunden abgelaufen.
00:17:30: Aber wir machen das dann einfach in eine Woche.
00:17:32: drauf bekommen mit die Kundin einen Reporting mit allen Zahlen.
00:17:35: Die kann sie auch nicht sehen!
00:17:36: Also natürlich sieht man bei einem Reel ganz oft wie viele Kommentare es gibt und wie viel Likes.
00:17:40: aber alle anderen Insights müssen wir der Kundin proaktiv schicken, die hat sonst keine Möglichkeit das einzusehen Und am Ende des Tages schreiben wir dann eben auch die Rechnung.
00:17:47: Das heißt wir sind wirklich quasi der komplette administrative Apparat und übernehmen diese Tätigkeiten während die Creatorin den Content selbst produziert.
00:17:54: Ich glaube, die meiste Arbeit zu dem man von außen gar nicht zieht ist alles was im Voraus passiert.
00:17:59: Wenn ein Post mal fertig ist den zu posten und das ist ja im Social Media Management genau das gleiche wie im Influencer Marketing – das dauert gefühlt zehn Sekunden!
00:18:06: Aber vorher sich zu überlegen, was ist die Storyline für Mealsmanagement auch?
00:18:09: Die ganzen Verhandlungen, Vorhörvertragsverhandlungen diese ganzen Abmachungen….
00:18:13: Das ist eigentlich das was viel Zeit in Anspruch nimmt.
00:18:15: wenn das einmal alles geklärt ist dass Vertrag unterschrieben ist dann es eigentlich würde ich sagen nur noch die Kühe.
00:18:20: aber alles davor ist halt ganz viel Arbeit die weder die Craterin mitbekommt oder nicht in dem Ausmaß mitbekommt, was ja auch nicht ihr Job ist.
00:18:26: Aber natürlich auch von außen niemand sieht weil alle sehen immer nur das Ende geht bis es dann am Ende des Tages auf den Kanal auch online geht.
00:18:32: Noch mal zum Thema Briefing!
00:18:33: Weil da auch da die Frage kamen was ist ein gutes Briefing?
00:18:36: Was ist ein schlechtes Briefing?
00:18:37: also ich finde es muss grundsätzlich möglich sein ein Briefing in vier fünf Seiten maximal mit Deckblatt irgendwie je nachdem wie das grafisch aufbereitet zusammenzufassen.
00:18:46: Rheiner Fließtext dürfen aus meiner Sicht nicht mehr als zwei Seiten sein, außer es ist ein total anspruchsvolles Produkt, Finanzprodukte haben wir manchmal wo das ein bisschen länger ist.
00:18:55: Wir haben mal für einen Hundefutter tatsächlich ein siebenundzwanzigseitiges Briefing bekommen.
00:18:59: Das waren nicht siebenundzwanzig Seiten, die alle für uns relevant waren.
00:19:02: Da war auch noch Hinweise zu Ads
00:19:03: etc.,
00:19:04: drinnen.
00:19:04: aber das finde ich sind alles Dinge, die hören eigentlich raus.
00:19:06: Das interessiert mich nicht.
00:19:07: Es ist für die Kooperation nicht relevant gewesen und sieben und zwanzig Seiten ist schon echt heavy vor allem für ein Hundefutter also nicht mal für einen technisch anspruchvolles Produkt.
00:19:16: Wir gestalten Briefings eben immer so dass wir kurz nochmal schreiben worum es geht Und damit meine ich nicht die Familiengeschichte und Alles wie sich seit hundert Jahren entwickelt hat sondern kurz und knackig die Kampagne oder das Produkt noch einmal beschreiben.
00:19:28: Dann schreibe ich immer gerne dazu das Ziel, was ist das Ziel der Kampagne?
00:19:31: oder was ist quasi der Call to Action?
00:19:32: Der Aufruf an die Community.
00:19:33: Die Aufforderung an die community also beispielsweise Sie sollen das nachkaufen und Sie sollen als Eventbesuch und Sie soll dort hinfahren, was auch immer.
00:19:41: Und ich finde es dann immer ganz gut eben mit Do's & Don'ts zu arbeiten.
00:19:44: Also zum Beispiel bitte fordert die Community eben auf, selber vorbei zu schauen.
00:19:48: Sich die App runterzuladen das Spiel auszuprobieren oder bitte darauf achten dass der Kunde so und so platziert wird in den ersten fünfundzwanzig Sekunden.
00:19:55: Bitte nicht die ersten drei Sekunden!
00:19:56: Das ist ultrawerblich unterklicken die meisten Leute auch weg und da.
00:20:00: und wer für mich sowas.
00:20:01: es darf zum Beispiel kein Wirkversprechen gegeben werden z.B bei Nahrungsergänzungsmittel du darfst nicht sagen Es macht dich gesündert oder bei Produkten wir hatten einmal Eine Flasche, ich sage jetzt den Namen nicht, aber wer es kennt wird es erkennen.
00:20:14: Da gibst du oben einen Drop rein und dann riechst du quasi während du trinkst und das dein Hirn glaubt und du trinckst etwas mit Geschmack.
00:20:20: Und da war zum Beispiel ein Du musst die Flaschen gerade halten und nicht kippen wie man normalerweise trinken würde weil quasi der Strohäume so eine Saugfunktion hat.
00:20:27: Das wäre dann quasi ein Do oder ein Donut.
00:20:29: also wirklich Hinweise auch zur Handhabung des Produktes.
00:20:32: Aber im Grunde genommen finde ich ist immer gut viel freier um zu geben Und im Zweifel könnt ihr euch auch immer die Storyline vorher schicken lassen.
00:20:38: Wenn ihr quasi Kunden seid und ihr nicht so viel Erfahrung habt oder auf Nummer sicher gehen wollt, oder die Creatorin nicht gut kennt, finde ich es immer legitim sich vorab eine Storyline schicken zu lassen.
00:20:46: Auch wenn man Erfahrungen hat – ich lasse das auch manchmal durchschicken!
00:20:49: Weil dann weiß ich einfach wie's aufgebaut ist?
00:20:50: Dann kann ich vorab schon sagen, ja bitte, dass diese Szene ändern oder das ein bisschen anpassen oder das passt super und dann ist in den Nachgang der Aufwand oder die Feedback-Schleife viel schneller erledigt oder muss im besten Fall gar nicht gefeedback werden weil es eben eh passt.
00:21:02: Ein schlechtes Briefing ist für mich auf jeden Fall etwas, was so total geskriptet ist.
00:21:05: Wo genau drin steht, was Wort für Wort gesagt werden muss.
00:21:08: Wo irgendwie steht es muss eben das Produkt in den ersten drei Sekunden aber dann am besten für siebenhundert Sekunden drin stehen?
00:21:13: Das funktioniert einfach nicht gut!
00:21:14: Es wird nicht gut performen.
00:21:16: Da muss ich die Astrid auch zitieren aus der Folge... Die gesagt hat man bucht halt keine Schauspielerin, sondern wirklich eine Creatorin.
00:21:21: Und die Denise hat ja auch gesagt Influencerinnen sind keine Litversäulen.
00:21:24: und das kann ich auch nur immer und immer wieder betonen.
00:21:26: weil wer wirklich jemanden will der Werbebotschaften eins zu eins so sagt genauso wie man sie will und braucht Der ist besser dran wenn er einfach ein Model bucht oder quasi ein Werbemodel.
00:21:35: Die Person sagt dann in den Inhalte genau so wie man es will.
00:21:37: aber ne Creatorin buche ich ja im besten Fall weil ich ihren Content mag, weil ich die Art des Contents mag Weil ich mag wie die mit ihrer Community spricht.
00:21:45: Und dann was anderes drüberzustilpen finde ich total schwierig, das erleben wir aber tatsächlich immer mal wieder.
00:21:49: Gerade im Comedy-Bereich ist es so dass die Unternehmen jemanden buchen weil es lustig ist und der Comedy-Content zu gut ankommt und Humor und ha ha ha.
00:21:57: Aber beim eigenen Unternehmen sozusagen... oder bei der eigenen Kooperation.
00:22:00: Ja, aber bitte nicht zu lustig!
00:22:01: Aber wir wollen schon seriös sein und das geht sich dann für mich manchmal nicht aus weil da musst du einfach mit anderen buchen.
00:22:05: aus meiner Sicht was man natürlich auch nicht zieht in unserem Arbeitsalltag ist wie oft wir Nein sagen Und es ist ja immer so was Creatorinnen aufbredigen.
00:22:13: Das was ihr auf den Kanälen seht sind alle Unternehmen oder all der Kooperationen denen wir zugesagt haben.
00:22:17: dass wir beim Hintergrund über achtzig Prozent teilweise absagen sieht ja niemand.
00:22:21: Da habe ich auch mit der Karin in der Folge drüber gesprochen Dass einfach dieser Brand fit total wichtig ist.
00:22:26: Ich sage nicht dass es nicht Creators gibt die alles annehmen, um auch die Kohle mitzunehmen.
00:22:31: Ich bin aber trotzdem davon überzeugt und das finde ich hat man eben in der Folge mit Karin und nach einer Folge mit Vicky gesehen.
00:22:37: Erfolgerig sind die, die wissen welche Marke zu ihnen passen, die sich treu bleiben.
00:22:40: Das heißt nicht dass man sich nicht verändern kann und mal auch andere Themen mitnimmt überhaupt nicht sondern wenn ich mich aber verkaufe und quasi Hauptsache der Preis stimmt bewerbe ich jedes Produkt und jede Marke und jedes Unternehmen.
00:22:51: Das wird mir meine Community irgendwann nicht mehr durchgehen lassen und diese Währung vertrauen die meine Community in die Creatorin oder in mich hat ist einfach so wichtig, dass ich glaube das es total fahrlässig ist da die Gefahr einzugehen.
00:23:02: Dass sie Leute abspringen weil vielleicht mal jemandem Bewerbe oder ein Unternehmen oder ein Produkt bewerben wo dann die ganze Community sagt Uff!
00:23:08: Das hätte ich mir bei dir nicht gedacht weil das geht sich für mich eben wertemäßig überhaupt nicht aus.
00:23:13: also ich glaub dieses Nein sagen schützt schon langfristig die Glaubwürdigkeit der Creator innen und Ich habe auch Creatorinnen im Management die da auch sehr hart würde ich jetzt mal sagen in ihrer Auswahl sind.
00:23:23: Aber ich glaube, das hilft ihnen am Ende des Tages.
00:23:25: Also es ist passiert ganz selten dass ich irgendwie ein Veto einlege und sage du ich weiß du willst mit denen arbeiten aber würde ich nicht.
00:23:32: Das passiert ganz selten, das passiert manchmal wenn ich schon Erfahrung mit dem Unternehmen oder mit der Gentour beispielsweise habe.
00:23:37: Da ist es schon mal passiert dass ich gesagt hab du mit denen habe ich schon gearbeitet und die sind total mühsam.
00:23:41: aber grundsätzlich glaube ich haben wir alle einen sehr guten Wertekompass und haben auch das Glück dass wir da mit vielen Unternehmen zusammenarbeiten dürfen die da einfach wirklich gut zur Community und zu Brand passen Und so eben auch dieses Vertrauen von der Community noch nie missbraucht wurde.
00:23:56: Es wurde mir auch die Frage gestellt was zu einer meiner Lieblingskooperation war und Ich muss wirklich sagen es gibt zwei Unternehmen, mit denen ich immer gerne zusammengearbeitet habe.
00:24:04: Das sind Lidl und Willhaben gibt ganz viel anderer.
00:24:07: also wenn das jetzt jemand hört und nicht den Namen nicht sagen ist nichts persönliches.
00:24:11: aber Ich finde dass waren immer beides Kundinnen die soviel freie Raum gelassen haben Und so viel Vertrauen entgegen gebracht haben.
00:24:19: da ist der Content immer lustig gewesen.
00:24:21: Die haben verstanden dass sie den Content so aufbauen müssen wie der Content der Creatorin ist und sich da einfach auch auf die Expertise der Creatorinnen verlassen müssen.
00:24:29: Und das waren dann eigentlich immer angenehme und sehr erfolgreiche Kooperationen, also das war für mich immer so Best Practice Beispiele, die einfach verstanden haben hey es bringt nix wenn wir euch genau vorgeben wie was passieren muss sondern wenn ihr eben auch mit Storyline vorab.
00:24:41: das ist ja auch total fein.
00:24:43: Wenn ihr aber sagt's einfach wieder kommt denn aus schon soll damit er funktioniert und wir vertrauen euch da und wir wollen wirklich arbeiten weil wir eben wirklich mögen wie ihr in eurer Community umgeht ihr macht und das wollen wir am Ende des Tages auch buchen.
00:24:57: Eine Frage, die auch weiß was nervt mich und was liebe ich?
00:24:59: also ich glaube was ich liebe ist dass kein tag so richtig ist wie der andere dass sich so viel unterschiedliche menschen nach unternehmen kennenlernen.
00:25:06: ich habe in diesem job so viele unternehmen kennengelernt die ich vielleicht erst viel später oder gar nicht kennengelernt hätte, weil sie vielleicht nicht unmittelbar Produkte sind die ich gebraucht hätte.
00:25:15: Oder weil sie halt gerade ganz neu sind und dann eben gleich mit Influencer Marketing versuchen ein bisschen Reichweite zu generieren.
00:25:20: Das ist einfach wirklich cool da so einen Einblick zu bekommen Und halt auch die Menschen die dahinter stehen.
00:25:26: also Ich arbeite einfach gerne mit den Menschen zusammen mit denen ich arbeite.
00:25:29: Ich glaube sonst macht einer eine Selbstständigkeit auch irgendwann ein bisschen müh über und es macht einfach Spaß.
00:25:35: natürlich Die Dinge die ich halt auch manchmal erleben darf.
00:25:39: Ich war gestern mit der Astrid bei einem Event, wo wir auf der alten Donau-Boot fahren waren und Chips von der Marke gegessen haben quasi.
00:25:47: Und wir sind dann immer da gesessen und haben uns gedacht manchmal ist es eigentlich schon ein cooles Leben.
00:25:50: Was für ein Leben haben wir?
00:25:52: Dass wir solche Sachen erleben dürfen, dass das einfach Teil unserer Arbeit ist und die Assel war davor am roten Teppich beim Austrian Climate Summit mit Arnold Schwarzenegger und Kamala Harris.
00:26:01: Das sind einfach schon coole Dinge, die passieren oder wenn man mal wohin reißt.
00:26:04: Marken ist eine coole Events machen das ist einfach schon ein total abwechslungsreicher Job und ich glaube der bringt ganz viele Privilegien mit sich denen man sich auch bewusst sein muss und mir ist auch ganz klar dass es kein systemrelevanter Job ist.
00:26:17: aber er macht einfach total viel Spaß und ich habe so coole Leute dadurch kennengelernt oder einfach schon zuviel erleben dürfen und das finde ich echt ein absolutes Privilegt dieses Jobs.
00:26:25: was mich nervt ist dass oft Entscheidungen für ne Branche getroffen werden von Leuten keine Ahnung vom Arbeitsalltag haben.
00:26:33: Also, gerade so etwas das jetzt diskutiert wird und je nachdem wann in diesem Podcast hört es ist es dann vielleicht schon rechtskräftig oder eh hinfällig.
00:26:40: In Deutschland gab es einen Urteil, dass eben zum heutigen Zeitpunkt noch nicht rechtskräftig ist, dass Reals und Bilder- oder Werbung schon im Titelbild gekennzeichnet werden müssen.
00:26:50: Bedeutet wenn ich auf euer Profil gehe muss im Forscher Bild für mich schon erkennbar sein, dass es Werbung Und das hakt für mich halt an so vielen Ecken und Enden.
00:26:58: Erstens, Reels funktionieren im Normalfall nicht über euer eigenes Profil sondern über den Explorer oder den normalen Feed.
00:27:03: Das heißt ich sehe nie ein Anzeigepilz und es fängt ja immer gleich das Video an.
00:27:07: A B Rückwirkend geht das nicht mehr.
00:27:10: D.h.
00:27:10: rückwirkende müsste ich aber theoretisch alles löschen außer bei.
00:27:13: also bei Reels kann ich das Titelbild austauschen normalen Feedpost oder Karousels kann ich das nicht.
00:27:19: Das heißt, ich müsste aber alles löschen habe aber teilweise Verträge.
00:27:22: wo drin steht der Content muss ein Jahr online sein und Ich finde es so schade dass ist.
00:27:25: ich weiß Influencer Marketing ist eine neue Branche Aber ich hab das Gefühl da ist irgendwie so viel Unwissen dar und dann hauen die Leute irgendwelche gesetzes Vorschläge oder Regeln raus Und in anderen Branchen wie zum Beispiel der also im Fernsehen Radio Print Gelten diese Regeln grundsätzlich seit Jahren schon weil das medienschutzgesetz gibt's ja nicht erst vorgestern.
00:27:45: Es wird mit Influencer Marketing gerade so hoch stylisiert, ohne dass wirklich jemand Entscheidungen trifft der weiß wie der Alter quasi funktioniert.
00:27:54: Vielleicht ist es jetzt eine blöde Aussage ob ich weiß bei Story sagt man ja zum Beispiel das jede Slide gekennzeichnet werden muss und das finde auch in Ordnung.
00:28:02: aber Einer der Gründe ist, weil man quasi der Community nicht zumuten kann wenn sie irgendwie dazwischen einsteigen das sie erkennen dass es Werbung ist.
00:28:09: Bei Radio-Werbungen oder bei Fernsehwerbung steht aber auch nicht die ganze Zeit Produktplatzierung und da kann ich der Community ja auch zutrauen dass die Checkmesse ist Werbung.
00:28:16: Oder in Filmen wo weiß ich nicht?
00:28:17: Die Kohlerdose die ganze zeit gezeigt wird Das ist ja auch eine Form von Werbung.
00:28:21: Da wäre mir zumindest noch nie aufgefallen dass da steht irgendwas mit Product Placements.
00:28:25: Also es gibt einfach unterschiedliche Maßstäbe Und das finde ich manchmal schadend.
00:28:29: das nervt mich weil gefühlt jedes mal wenn man das Gefühl hat jetzt hat man's verstanden kommt wieder etwas Neues um die Ecke und es ist ein what else is new.
00:28:35: Und natürlich der Algorithmus, auf den wir auch alle keinen Einfluss haben und das bringt auch per se gar nicht sicher über den Aufzuregen.
00:28:41: aber ich verstehe den Frusterkräterinnen oder auch von Unternehmen, die sagen hey wir stecken einfach so viel Zeit und so viel Arbeit an unsere Kanäle wollen dass der Content gut ankommt.
00:28:48: und jedes mal wenn wir das Gefühl haben wir haben irgendwie verstanden wie er funktioniert und haben wieder bisschen bessere Zahlen kommt Instagram und sagt so nice try jetzt machen wir wieder alles anders!
00:28:57: Es ist ewig es ist und man braucht sich jetzt noch nicht aufregen weil again wir haben uns alle ausgesucht und es.
00:29:02: Aber manchmal darf man, glaube ich, trotzdem ein bisschen renten.
00:29:05: Dann kam eine Frage aus der Community wie man eigentlich zu einem Management kommt und... Ich glaub am Anfang sollte man sich überlegen warum will ich überhaupt einen Management?
00:29:13: Weil ich sehe das so Mein Job als Management ist es nicht den Kalender vollzumachen um das Konto vollzufüllen.
00:29:19: Wir fragen proaktiv an aber es ist für mich trotzdem.. Ich bin keine klassische Salesperson sondern es ist eine Zusammenarbeit miteinander.
00:29:26: wo wir die anfangen die reinkommen bearbeite ich und natürlich frage ich auch neue Unternehmen an.
00:29:31: kein hard-selling Job, ein Management aus meiner Sicht.
00:29:35: Und deswegen ist immer die Frage was möchtest du mit deinem Management erreichen?
00:29:38: Hast du das Gefühl es gibt zu wenig Anfragen und du willst einfach quasi mehr anfangen und mehr Kooperationen und hoffst halt dass ein Management das quasi alles macht dann ist es fein.
00:29:45: ich finde sie mir nur schwierig weil wir trotzdem als Management keine Handhabe über deinen Content haben.
00:29:48: und Dann müsste das für mich aus meiner sich so sein dass ich aber noch sagen kann hey Du musst so viel Content produzieren so oft posten So eine Community haben so einen Engagement etc.
00:29:57: damit man das auch irgendwie rechtfertigen kann.
00:29:59: Aber natürlich verstehe ich, dass es oft sinnvoller ist ein Management zu haben weil die halt bessere Kontakte haben.
00:30:05: Weil das oft als professioneller wahrgenommen wird wenn das Management für einen spricht also wenn die Creatorin für sich selber spricht und die Erfahrung die ich eigentlich am meisten gemacht habe Die einen sagen natürlich Es ist für sie einfach eine Hilfe Eine administrative Unterstützung Dass Sie sich um diese Sache nicht mehr kümmern müssen aber auch so ein bisschen eine Schranke einzuziehen Zumindest viele Leute, die ich kenne und damit kann ich selber ja auch ein bisschen lehten.
00:30:25: Es ist schon so eine Wertsache im Sinne von wenn da Absagen kommen nehme ich das vielleicht in den Passölen nicht für sich selber kann man nicht zu gut verhandeln wie für jemanden anderen Und da hilft ein Management.
00:30:35: Also für mich ist immer die Frage warum willst du ein Management was bringt dir ein Management?
00:30:38: oder was ist deine Hoffnung auch in einem Management?
00:30:40: Und Kontakt entsteht am Ende des Tages durch Sichtbarkeit doch Netzwerk durch Empfehlungen.
00:30:45: es gibt in Österreich einige Managements aber jetzt auch nicht hunderttausend also die zu identifizieren dies bei uns gibt.
00:30:50: Das glaube ich grundsätzlich relativ leicht, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt und ich würde mich halt einfach mal melden und mich vorstellen und ihm sagen warum ich einen Management suche was meine Erwartungshaltung an einem Management ist, was ich mir erhoffe und wünsche und dann ist es natürlich den Management überlassen haben.
00:31:05: die Kapazitäten sind vielleicht spezialisiert auf eine Branche haben die einfach nur Creatorinnen ab einer gewissen Größe auch das ist legitim weil ich sage jetzt mal zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Prozent würde ich sagen ist so Branchenstandard was an Provision genommen wird.
00:31:19: jetzt eine Creatorin fünfhundert Euro im Monat macht, kann man sich natürlich ausrechnen was das Management dann davon abbekommt.
00:31:25: und auch wenn sich das natürlich steigern kann ist trotzdem der Arbeitsaufwand manchmal für ein Management vielleicht nicht steht nicht dafür.
00:31:31: Das klingt jetzt so hart aber am Ende des Tages muss man es auch ein bisschen unternehmerisch sehen.
00:31:36: Wenn ich immer mit einem Management in Kontakt bin oder Mitmanagement in Kontakt Bin würde ich nicht nur darauf schauen was sie einem quasi versprechen zahlenmäßig sondern schon habe Ich das Gefühl dass die Werte Die Verlässlichkeit die Positionierung des Managements zu mir passt.
00:31:47: Aber das geht halt auch in die andere Richtung, also ich glaube auch da schauen sich Managements an ob das eben zu ihnen passt.
00:31:52: Aber ich glaube dieser Mythos sobald ich ein Management habe dann quasi bin ich ausverkauft und hab tausend Kooperationen.
00:31:57: Davon muss man sich hier ein bisschen lösen weil ich finde es ist schon eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, weil das eine... Also natürlich funktioniert das eine oder das andere in beide Richtungen aber es haben ja beide das beste Interesse daran dass man gemeinsam wächst, dass eben gemeinsam gute Kooperation entstehen.
00:32:10: Natürlich auch mehr Kooperation, aber ich find's einfach schade wenn der Wunsch eindeutig wäre zu wenig Kontakte und es kommen zu wenige Anfragen rein.
00:32:17: Und das Management ist quasi dann die Lösung für all diese Probleme in einem.
00:32:21: Aber wenn ihr jetzt wirklich ein Management wollt, dann würde ich einerseits natürlich immer an eurem Kanal arbeiten und schauen, dass ihr da einfach den Aufbau und eine gute Community aufbaut.
00:32:30: Dann würde ich mich einfach proaktiv beim Managements melden.
00:32:32: Ich kenne auch Managements, die kleinere Influenzinnen unter Vertrag haben.
00:32:35: Ich kenn Managuments, die spezialisiert sind auf die Foodbranche.
00:32:38: also es gibt glaube ich für alles ein Management.
00:32:41: man muss halt nur das finden, das zu einem passt.
00:32:44: Dann meine Frage, wie eigentlich der Kontakt entsteht auch bei Agentun und PR-Samples.
00:32:48: Wie kommt man auf Verteiler?
00:32:48: Wie wird man auf Events eingeladen?
00:32:50: Ich rate immer einen sich einfach tatsächlich proaktiv bei den Agenturen zu melden.
00:32:54: Ich schätze es immer sehr, wenn jemand quasi egal ob er gerade anfängt mit seinem Creator da sein oder schon ein bisschen länger da ist aber vielleicht noch nicht so etabliert ist oder einfach der Kontakt bisher noch nicht dabei, sich einfach mal bei den Agenturen zu merken und sich vorzustellen und zu sagen hey ich freue mich wenn's einen Prestig gibt oder wenns ein Event gibt Wenn es eine Kooperation gibt.
00:33:11: wenn ihr an mich denkt hier sind meine Insats Hier ist mein Media Kit Dann aber auch manchmal schon einfach erscheinen.
00:33:16: Also ich habe das schon auch erlebt, dass Influencerinnen gerne überall dabei werden, aber dann überall absagen oder zusagen und dann eine halbe Stunde vorher absagen.
00:33:24: Und ich weiß auch, dass es dann Agenturen gibt die sagen Person xy laden wir nicht mehr ein weil wenn wir jetzt fünfmal eingeladen haben und ihr fünf mal eine halbes Stunde vorher abgesagt laden wird sie nicht mehr und das finde ich auch legitim.
00:33:33: also als ich mich selbstständig gemacht hab war ich auch total auf total vielen Events und ja manches in Müsim.
00:33:38: aber manchmal ist das schon noch einfach ein Sprungbrett und ich glaube da darf man sich auch nicht dafür zu schade sein.
00:33:42: Das ist für mich auch nicht dieses typische Klinkenputzen, sondern das ist einfach ein Netzwerk, den sich kennenlernen.
00:33:46: Mal unter Anführungszeichen vorständig werden und einfach zu sagen hey hier bin ich dann hat man einen Gesicht dazu denn erkennt man sich persönlich und dann ist auch eine Folgekooperation glaube ich einfach sehr viel wahrscheinlicher.
00:33:56: Ich höre aber trotzdem manchmal die Gegensette näher.
00:33:58: es gibt manche Crateren die einfach immer und überall sind.
00:34:01: Ja, da ist ja nur wieder ein Thema Brandfit.
00:34:03: Ich brauche nicht auf jedes Event gehen, wenn ich das Gefühl habe mit der Marke marke ich überhaupt nicht zusammenarbeiten aber natürlich hilft es einfach mit der Agentur immer mal wieder Kontakt zu haben also mit der PR-Agentur beispielsweise.
00:34:13: Eine andere Frage war was so die größten Herausforderungen als Management für mich sind?
00:34:17: Ich glaube dass einer sind Herausforderungen die wir als Selbstständige alle haben Also dass es kein geregelten nine to five gibt, dass das Einkommen nicht komplett geregelt ist.
00:34:24: Das ist für mich aber kein Managementphänomies sondern einfach eins der Selbstständigkeit.
00:34:28: Aber ich glaube, was so die größte Herausforderung ist.
00:34:30: Ich stehe halt einerseits zwischen zwei unteranfangszeichen Welten also ich bin ja quasi der Sprache für die Creatorin und aber ich möchte natürlich auch das die Unternehmen happy sind.
00:34:37: Also ich bin so...die versucht alle Seiten glücklich zu stellen oder für alle Seiten gut zu vertreten Auch natürlich wenn ich im Management mich ein bisschen mehr auf der Creator in den Seite sehe.
00:34:45: mit denen arbeite ich ja direkt zusammen Und ich bin halt.
00:34:49: Ich habe schon mehrmals gesagt, ich bin quasi der administrative Apparat.
00:34:52: Aber es ist schon ganz viel auch zwischenmenschliche Beziehungspfleger.
00:34:55: also ich glaube ich bin ganz oft die Person, die angerufen wird wenn was Gutes passiert, wenn eine coole Anfange reinkam, wenn irgendein Deal zustande gekommen ist Wenn ein cooles Event geplant ist, wenn ein Real Viral ging aber auch die Personen, wenn die Creatorinnen das Gefühl haben Der Algorithmus ist schon wieder gegen sie.
00:35:09: Das funktioniert alles nicht so, wenn Sie sich nicht sicher sind ob ihr Content gut ankommt, wenn sie andere Unsicherheiten plagen Wenn man sich dann doch mal wieder vergleicht weil wir arbeiten alle in branchen und haben ein Bewusstsein, wie die Social Media funktioniert.
00:35:21: Und trotzdem sind wir nicht gefahrt davon, dass sie uns manchmal vergleichen.
00:35:24: Ich glaube auch da bin ich einfach manchmal dann die Schulter zum Ausweilen und das sehe ich auch als Job, dass ich schon noch quasi diesen zwischenmenschlichen Part abdecke.
00:35:33: Dann wollte ich so gefragt, ob ich so ein paar Anekdoten habe aus den letzten Jahren?
00:35:37: Es sind aber eine Sache, die mir sehr gut in Erinnerung geblieben ist und eine Sache über die ich heute noch immer so lachen muss.
00:35:43: – ich weiß nicht, ob die Jules die Folge hört!
00:35:45: Wir hatten eine Kooperation mit einem Unternehmen Und sie hat eine Story gepostet und musste in der Story einen Link posten.
00:35:52: Ich oute dich als Jules, wer sich noch erinnern kann aus der Community weiß wie lustig wir das fanden!
00:35:57: Sie hat diese Story gepostert die war auch vorher freigegeben, hat alles gepasst und die Story geht online mit dem Link zu dem Produkt oder zu dem Online-Shop... ...und dann schreibt ihr eine Vollerinnenseit zu Jules ich habe jetzt echt schon dreimal auf diesen Link geklickt aber ich komme immer nur zusammen.
00:36:11: Thirstrap Reel von Pedro Pascal.
00:36:13: Oder die Kundin hat das geschickt?
00:36:15: Entschuldigung, die KundIn hat es geschickt.
00:36:16: Und ich schickte es dort Schulz... Ich war gerade im Fitnessstudium und habe das gelesen.
00:36:19: vom Gerät runter müssen, weil ich wirklich Tränen gelacht habe.
00:36:22: Weil das war wirklich so ein Will von Petro Pascal, wer nicht kennt bitte Google, ein Schauspieler der wirklich so mega lassiv in die Kamera schaut und sieht einfach diesen Link hinterlegt, weil sie vielleicht kennt ihr es wenn ihr mit Apple Produkten arbeitet?
00:36:34: Wenn ihr was am Computer kopiert, kopiert's das oft auch in eine Zwischenablage im Handy.
00:36:39: Und das hat bei ihr nicht funktioniert und es war quasi noch dieses Reel gespeichert und sie hat es dann einfach nicht nochmal kontrolliert und alle sind einfach diese Petro-Pascal auf dieses Petro Pascale Reel gekommen von diesem Thirstrip, wie er da in die Kamera flirtet.
00:36:52: Die Kundinnen fanden das zum Glück total lustig und wir haben das natürlich kompensiert und haben es auch nochmal aufgenommen.
00:36:56: Und im Endeffekt hat das sogar total gut funktioniert weil eben dieser unabsichtliche Fehler drin war den aber alle total lustige fanden.
00:37:02: oder wer hatten einmal eine Kooperation mit einer Influencerin?
00:37:06: Das Produkt hatte ich gesagt ist jetzt einfach pro-Nutrage heißen so und sie hat ein ganzes Video gedreht und hat immer Pro-Nature gesagt Und natürlich müssen wir sowas dann neu aufnehmen, weil da ist einfach der komplette Markenname falsch gesagt.
00:37:18: Aber sie hat das komplett konsequent durch das ganze Video falsch gesagt!
00:37:22: Da muss man auch einfach lachen, weil sowas kann einfach passieren und ich denke mir soll uns nie was Schlimmeres passieren... aber wir hatten natürlich auch schon die Fälle wo Kooperationen mittendrin abgebrochen wurden wir einfach mit den Unternehmen überhaupt nicht mehr zusammengekommen sind, weil die Erwartungshaltung von beiden Seiten offensichtlich eine ganz andere war.
00:37:38: Wir hatten das als letztes Jahr mit der Astrid darüber hat sie auch kurz in unserem Podcast gesprochen in unserer Folge ein Unternehmen, die sich quasi eigentlich wegen ihren Inhalten angefragt hat und wie Sie die Art und Weise, wie sie die Inhalte aufbereitet.
00:37:49: Und dann ist es immer werblicher geworden, da ging's nur noch darum die neuesten Produkte zu bewerben und überhaupt nicht mehr das große Ganze dahinter.
00:37:56: Da haben wir dann tatsächlich irgendwann die Reißleine gezogen weil wie gesagt haben das funktioniert für uns nicht mehr und das ist einfach viel zu werbig, dass wird nicht funktionieren und wir glauben auch einfach nicht, dass die Community damit happy ist und wir sehen sie erst recht nicht.
00:38:05: also das ist natürlich auch schon passiert.
00:38:08: oder mit der Luise kann ich mich einmal erinnern, die hat einen... es war eine Art Lockenstab und sie den auch das ganze Video falsch verwendet weil einfach keine ordentliche Bedienungsanleitung dabei war.
00:38:15: Und dann haben wir das durch Kunden geschickt und haben sehr angerufen gesagt Das Video ist super geworden aber man verwendert den Locken-Stab überhaupt nicht so.
00:38:22: Also solche Sachen sind glaube ich über die letzten zwölf Jahre ein paar Mal passiert Aber zum Glück nie irgendwas was total schief gegangen ist.
00:38:28: also wir hatten glaube ich in der Vergangenheit oft sehr gut in seiner KooperationspartnerInnen.
00:38:33: Dann wurde ich gebeten einen kleinen Blick in die Glaskugel zu werfen wo Influencer Marketing hingeht.
00:38:37: Ich habe eh schon gesagt, in Österreich sind wir nicht gern die Ersten.
00:38:40: Also es gibt jetzt noch Unternehmen, die gerade anfangen mit Influencer-Marketing.
00:38:43: Ich habe aber eine Studie gefunden wo steht das?
00:38:45: Fünfundzwanzig Prozent der digitalen Marketing-Budges in Influenza-Kapanien fließen.
00:38:48: Ich könnte mir vorstellen dass es in Österreich noch ein bisschen weniger ist, aber ich hoffe, dass wieder auch irgendwann hinkommen.
00:38:53: Aber faktisch ist, dass dieser Markt einfach bis zum Jahrzehntracht über einen Billion Dollar wert sein soll und das glaube ich wäre vor zwölf Jahren nicht denkbar gewesen.
00:39:00: Also wir sehen schon, es ist gekommen um zu bleiben.
00:39:02: Es ist nicht so wie das Internet, dass sich ja nicht durchsetzt.
00:39:04: Das ist kein Hype!
00:39:05: Ich glaube schon, als ich Influencer-Marketing verändern werde – ich sehe jetzt immer mehr das beispielsweise diese Nano-Influencerinnen immer relevanter werden weil die oft viel höhere Engagement-Rates haben ganz starke Communities haben und die ganzen Kanäle noch nicht zu werblich sind.
00:39:17: Also es gibt auch eine Statistik, die gesagt hat, dass Nano- Influenzerinnen also unter fünftausend Followern bei achtundfünfzig Prozent der Marken gefragt sind, weil sie eben so eine loiale Community haben oft eben diese hohe Reichweite schlagen.
00:39:27: Und die Bettina von Watertop hat damals gesagt und ich unterschreibe das so, dass Follower in den Passier einfach nicht mehr die wichtigste Kennzahl sind.
00:39:33: Das hat lang so funktioniert aber mittlerweile geht es einfach so viel darum um Engagement-Wate.
00:39:37: also wie hoch ist die Rate der Personen und der Interaktionen aus meiner Community und nicht die reine Follower Zahl?
00:39:44: Was ich auch ganz stark sehe ist das Thema Community, also Ganzes.
00:39:47: Das Creatorinnen, ich finde da ist auch die Karen so ein gutes Beispiel oder jetzt auch diese Brina Run Clubs haben wo sie wirklich mit der Community Offline-Erlebnisse schaffen und diese Bindung halt dann nochmal stärken.
00:39:57: Und dass es ja für Marken war total spannend weil die sich da auch dann rauf setzen können.
00:40:01: Die Karen hat zum Beispiel jeden Dienstag in Run Club und die gibt's immer mal wieder mit Chibo, mit DM, mit verschiedenen KooperationspartnerInnen.
00:40:06: Ich glaube das ist ein total starker... ein total starkes Tool, um die Communities eben zu binden näher an die Leute heranzukommen und wirklich Erlebnisse zu kreieren, die dann zu Erinnerungen werden.
00:40:18: Ich werde auch immer wieder gefragt habe ich das Gefühl, dass ist quasi die, sagt man die Spitze des Zenits?
00:40:23: der Höhepunkt erreicht wurde.
00:40:25: Also ich glaube gerade in Österreich haben wir da eben noch ganz viel Luft nach oben, weil viele Formate eben erst jetzt beginnen.
00:40:30: Viele Unternehmen sind auch nicht auf TikTok buchen und deswegen auch nicht.
00:40:33: Obwohl ich nicht finde dass man als Unternehmer selbst auf TikTok sein muss um Creators auf TikTok zu buchen.
00:40:38: aber ich habe das Gefühl er braucht es einfach bei uns nochmal ein bisschen länger wo wir eh schon nicht die schnellsten sind.
00:40:43: Aber das ist auf jeden Fall so eine Beobachtung die ich mache Und ich hab das Gefühl aus vielen Creatorinnen fast ein bisschen mehr zur Medien unternehmen werden.
00:40:50: Viele haben neben dem Content den sie E-Produkt eigene Produkte, eigene Lizenzierungen, eigene Events online Produkte offline Produkte ganz große Markenpartnerschaft in Kollektionen für Unternehmen.
00:41:01: Also markenkaufen eigentlich nicht mehr nur so diese einzelne Erwähnung unter Anführungszeichen in einer Story oder einem Reel sondern sie gehen oft so eine Partnerschaft mit dem ganzen Business ein wo ja wirklich oft Mitarbeiterinnen mittlerweile im Hintergrund steht, wo man halt ganz viel Marke und ganz viel Reputation auch mit einkauft.
00:41:17: Und eben wieder dieses Vertrauen in die Community ich glaube das ist wirklich sein Wort, dass uns wahrscheinlich immer noch in ein paar Jahren begleiten wird.
00:41:23: also vertrauen ist einfach eine total wichtige Währung.
00:41:26: Und es für mich eigentlich noch immer die wichtigste Währungen gerade wenn man so ein bisschen an die ganzen KI Geschichten denkt.
00:41:31: Es gibt KI CreatorInnen Und die haben auch teilweise auch gereichweiten.
00:41:35: Aber grundsätzlich KI, die Nutzung von KI beschleunigt halt natürlich die Contentproduktion massiv und stellt damit ein bisschen die Authentizität auf Probe.
00:41:43: Wenn man sich die Folge mit der Lisa Sanz anhört, die ja auch darüber spricht dass die KI aber auch immer noch so gut oder aktuell noch so gute ist wie quasi die Person, die präumtet das mag sich in ein paar Jahren ändern und ich kann auch keinen Ausblick da rüber darauf geben wie die KI funktioniert weil ich auch einfach selber ein zu großes Snackerpazzi bin.
00:42:00: Ich arbeite zwar eigentlich täglich mit der KI sicher nur total an der Oberfläche.
00:42:04: Aber ich glaube, diese echte menschliche Verbindung ist etwas was sich einfach noch nicht aktuell nicht fäken lässt und ich würde deswegen die KI eher noch immer Chance sehen als Unterstützung für Dinge aber nicht als Gefahr direkt für die Creator Economy.
00:42:19: Noch nicht!
00:42:19: Vielleicht zeige ich das in einer anderen Zoll-Folge in einem Jahr noch ganz ein ganz anderes und revidioser Teil.
00:42:25: Und was was nicht ist bei C Noise, aber was finde ich immer wichtiger wird ist das Thema Storytelling weil Engagement Rates die Aufmerksamkeit spannen, sinken überall.
00:42:34: Und ich glaube dass dieser Wachstum halt nicht durch Trendjagen oder durch Viralität kommt sondern eigentlich durch gute Storytelling.
00:42:41: also wir müssen ein bisschen mehr Narrativen denken als in einem Post und... Ich glaube das ist auch an Unternehmens- und mit einer Pell eben wieder die Cratern mit einzubeziehen wie sie Content gut umsetzen können, wie sie Produkte einbinden können weil Wie Geschichten erzählt werden ist einfach irrsinnig wichtig um die Leute ein Ball zu haben Am Ende des Tages natürlich zu verkaufen.
00:43:01: Es sind alle gewinnorientiert, das wäre jetzt gelogen wenn nicht aber einfach dieses Plumpe wie vor ein paar Jahren ich halte meinen Lippenstift in die Kamera funktioniert eh schon lange nicht mehr.
00:43:09: aber ich finde Storytelling einfach grundsätzlich immer wichtiger wird und für Creatorinnen auch über alle Content pieces hinweg also nicht nur über die bezahlten Kooperationen und Partnerschaften.
00:43:19: Und ich glaube, dass wir uns noch auf ein paar Regulatorien gefasst machen müssen.
00:43:23: Also gerade so Geschichten wie Kennzeichnungspflichten... Dass eben Titelbilder schon das Wort Anzigerwerbung enthalten.
00:43:30: müssen, wie gekennzeichnet werden muss.
00:43:32: Kann ich auch noch einmal auf die Folge mit der Eva Hammond-Ding und mit der Paula Timofte verweisen?
00:43:36: Wo es einmal um Rechte, um die RTR, um Musikrechte ging und bei der Paula ganz viel auch um das Thema Steuern.
00:43:42: Ich glaube, dass wird immer wichtiger im Finanzamt.
00:43:44: Wir haben zwar in Österreich so ein bisschen das Klischee, dass das finanzamt sehr vereitet ist aber da kommen auch junge Leute nach und die wissen auch, wie Influencer Marketing funktioniert.
00:43:53: Und immer sozusagen bei die anderen Versteuerungen, die noch die anderen Kennzeichnen auch nicht wird uns halt irgendwann nicht mehr schützen.
00:44:00: Also ich glaube dass da einfach noch ganz viel auf uns zukommt grundsätzlich auch mit sämtlichen Gesetzen um das Internet also quasi auch wie Konsumentinnen und User ihnen geschützt werden.
00:44:09: und ich glaube da gilt es auch ganz viel sich selbst in die Eigenverantwortung zu nehmen und nicht zu sagen naja ich warte mal bis ich eine Abmahnung bekomme sondern sich auch immer wieder zu informieren was sich denn eigentlich gerade gesetzlich tut.
00:44:21: Also ich glaube, wenn ich das so zusammenfasse die Branche ist schon sehr lang professionell und sehr lang ehrlich.
00:44:27: Aber ich glaube dass trotzdem die Währung Vertrauen wichtig ist und wichtig bleiben wird, dass Trade-Innen, die auf dem Brandfit mit Unternehmen schauen, diese sind die langfristig erfolgreich sind.
00:44:39: Die, die das vertrauen zu ihrer Community wirklich schätzen und nicht die Gefahr eingehen, das irgendwie zum Missbrauchen unter Anführungszeichen dass die Unternehmen, die den Creators in der meisten Freierum lassen auch die coolsten und erfolgreichsten Content Pieces und Kooperationen hervorbringen.
00:44:53: Und ich habe eigentlich gar nicht zu seinen Wunsch an die Branche per se sondern mehr an die Gesellschaft das Influencer Marketing schon als ernster Job gesehen wird.
00:45:02: Ich hab Eva gesagt nein er ist nicht systemrelevant aber so viel andere Jobs sind es auch nicht.
00:45:07: Vielleicht liegt es ein bisschen auch daran, dass Influencer Marketing ein Job ist der mehrheitlich von Frauen ausgeübt wird.
00:45:12: Die alle gut Kohle machen.
00:45:13: aber vielleicht das ist auch noch ein bisschen mein Hot-Tech.
00:45:17: Aber grundsätzlich glaube ich, dass wir alle dem ein wenig offener gegenüber sein sollten und nicht als Influenzer eine Krankheit und keinen Job titulieren sollten weil da wie zwölf werden schon nicht lustig.
00:45:27: Und es ist tatsächlich einfach eine ernstzunehmende Branche und ein ernstzonehmendes Marketing Tool wenn man es richtig macht und kann Unternehmen einfach total viel bringen.
00:45:37: So das war's mit den ersten Solofolge.
00:45:39: War so ein bisschen wie das Pflaster abreißen, so schlimm war es dann gar nicht.
00:45:41: Ich hoffe es hat euch auch interessiert und euch auch gefallen.
00:45:44: Vielleicht machen wir sowas ja irgendwann mal wieder das nächste... Die nächsten Folgen sind dann wieder mit Gästen.
00:45:48: aber ich freue mich dass ihr zugehört habt und freue mich aufs nächste Mal!
00:45:51: Ciao ciao.
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